Dienstag, 29. Juni 2004

Wieder Wasserleiche: Toter lag eine Woche im Wasser eines Tiroler Kraftwerks

  • Männlicher Leiche fehlten die Schneidezähne
  • Identität noch nicht geklärt, Ermittlungen laufen bereits

Ein unbekannter Mann ist am Dienstag tot im Rechen eines Tiroler Wasserkraftwerks gefunden wurden. Ein Angestellter der Tirol Wasserkraft AG hatte den Körper mit dem Kran aus dem Wasser des Werks in Kirchbichl (Bezirk Kufstein) gefischt. Laut Gendarmerie lag der Mann schon eine Woche im Wasser, da an ihm bereits Algen angesetzt hatten.

Die Leiche ist 1,81 Meter groß, der Mann dürfte etwa 40 Jahre alt gewesen sein. Er hatte brünett-rötlichen Haaren. Auffallend war sein Gebiss - ihm fehlten alle Schneidezähne. Der Unbekannte war mit einer grauen Mehrzweckhose bekleidet. Im Hosenbund fehlte der Knopf. Stattdessen war die Hose mit einem braunen Schuhband zugebunden. Weiters trug er schwarze Arbeitsschuhe mit Stahlkappen und einen braunen Ledergürtel der Marke Columbus mit einer Messingschnalle.

Die Identität des Mannes war vorerst nicht geklärt. Die Ermittlungen zur Identifizierung wurden aufgenommen. In Tirol sei keine Abgängigkeit bekannt, die auf den Toten passen würde, hieß es beim Gendarmerieposten Kufstein. (apa/red)

29.6.2004 17:10