Von Blitz getroffen: 73-jährige Niederöster-reicherin erlitt schwerste Verbrennungen
- Neuerlich viele Unwetter in Teilen des Landes
- Frau wurde auf Wanderung von Unwetter überrascht
·Kärnten: Unwetter mit Orkanstürmen!
Schwerste Unwetter seit rund 50 Jahren
·Unwetter: Kärnten traf es am ärgsten!
Gesamtschaden beträgt 10 Mio. Plus: Die BILDER
·BILDER: Die Folgen des Dauerregens!
Murenabgänge, überflutete Straßen und Keller
Kaum ein Tag ohne Unwetter in Kärnten. Auch am Montag und in der Nacht auf Dienstag gab es wieder schwere Gewitter, die Schäden waren aber diesmal nicht so arg wie in den vergangenen Tagen. Auf einer Alm bei Afritz (Bezirk Villach-Land) wurde eine Frau aus Niederösterreich von einem Blitz getroffen und schwerstens verletzt.
Die 73-jährige Pensionistin aus Lunz am See war auf einer Wanderung auf den Mirnock im Bereich des Palnock vom Gewitter überrascht und vom einem Blitz gestreift worden. Zum Glück wurde die Frau wenig später von einem deutschen Urlauberpärchen gefunden. Sie war orientierungslos und nicht ansprechbar. Die Deutschen brachten sie zur Schwarzsee-Hütte und alarmierten die Rettung. Die Niederösterreicherin wurde von einem Hubschrauber ins LKH Villach geflogen, wo lebensgefährliche Verbrennungen festgestellt wurden. Ihr Zustand wurde Dienstag am Vormittag als stabil bezeichnet.
Die Frau war ein Stück des Weges von ihrem gehbehinderten Mann begleitet worden. Dieser wollte auf sie warten, verirrte sich aber im Regen und Nebel. Im Zuge einer Suchaktion wurde er schließlich von Gendarmen gefunden und zu Tal gebracht.
Überflutete Keller in Kärnten
Die Feuerwehren in den Bezirken Klagenfurt-Land und Villach-Land mussten in der Nacht auf Dienstag einige Male ausrücken, um Keller auszupumpen. In Klagenfurt hat Blitzschlag zu einigen Fehlalarmen der Brandmeldeanlagen geführt. Die Donnerschläge waren zum Teil so heftig, dass viele Bewohner der Landeshauptstadt aus dem Schlaf gerissen wurden.
In Sauboden in der Gemeinde Arriach (Bezirk Villach-Land) hat ein Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen. Das Dach wurde dabei teilweise abgedeckt. Verletzt wurde aber niemand.
(apa)
