Sonntag, 27. Juni 2004

Schreckliche Bluttat in Tirol: 48-Jähriger tötet eigene Tochter mit Küchenmesser!

  • Täter konnte überwältigt werden, Hintergründe unklar
  • OÖ: 29-Jähriger tötet Lebensgefährtin und erhängt sich

Ein offenbar Geistesgestörter hat seine Tochter im Schlaf getötet. Die Tragödie ereignete sich in Oberhofen bei Telfs im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land. Das 14-jährige Mädchen starb an den Folgen einer Attacke ihres Vaters mit einem Küchenmesser.

Laut Gendarmerie konnte der 48-Jährige am Tatort überwältigt werden. Die Hintergründe für die Attacke waren zunächst unklar.

Die Ermittlungen werden derzeit von Beamten der Kriminalabteilung des Landesgendarmeriekommandos geführt. Über gerichtliche Anordnung erfolgte die Einlieferung des mutmaßlichen Täters in ein psychiatrisches Krankenhaus. Über den Mann wurde außerdem Untersuchungshaft verhängt.

Mord und Selbstmord in Oberösterreich
Ein 29-jähriger Mechaniker hat im Gemeindegebiet von Munderfing (Bez. Braunau) seine 28-jährige Lebensgefährtin mit einem Gürtel erwürgt und sich anschließend erhängt. Das gab Alois Lißl, Leiter der Sicherheitsdirektion für Oberösterreich, am Sonntagabend bekannt.

Im Haus des 29-Jährigen wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Genauere Erkenntnisse soll eine Obduktion der Leichen bringen. Dass in dem Einfamilienhaus in einer Siedlung andauernd Licht brannte, hatte einen Nachbarn stutzig gemacht. Er verständigte am Wochenende die Schwester des Hausbesitzers, die einen Zweitschlüssel besitzt und am Sonntag gegen 14.30 Uhr nachschaute.

Bereits beim Betreten des Hauses nahm sie intensiven Leichengeruch wahr und sah vom Eingang aus die tote 28-jährige gebürtige Ungarin, die angezogen in einer Blutlache im Schlafzimmer lag. Die Frau verständigte sofort Rettung und Gendarmerie. Diese entdeckte schließlich den Leichnam des Lebensgefährten am Dachboden. Er hatte sich mit einem Abschleppseil erhängt.

(apa/red)

27.6.2004 19:38