Der Austropopper über den Weg zurück und den Stand der Ehe.

Die Verbände an beiden Beinen und einem Arm wirken noch dick und bedrohlich. Doch die Wunden darunter sind schon fast geschlossen.
Ein Monat ist vergangen, seit sich der Austropopper bei der Entsorgung von Gartenmüll selbst entflammte. Für Wolfgang Ambros, 52, beginnt die seelische Aufräumarbeit. Die Rückkehr in den Alltag beschleunigt sich. Er studiert Texte für die A3-Tournee ein (Start: 9. 6., Hallein) und probt für die Wiederaufnahme des Musical-Klassikers Watzmann (8. 7., Seebühne Chiemsee).
Auch privat versucht er Ordnung zu schaffen und Altlasten zu entsorgen. Im NEWS-Gespräch nimmt er erstmals zum viel diskutierten Zustand seiner Ehe Stellung: Margit und ich haben uns arrangiert. Jeder macht eben sein Ding. Das hat sich im Laufe der Jahre so ergeben.
Eheliche Wohngemeinschaft.
Noch wohnen Margit und Wolfgang Ambros unter dem gemeinsamen Dach in Pressbaum. Man bespricht alltägliche Dinge und verzichtet auf emotionale Ausbrüche. Die Zeit der ehelichen Streitereien ist vorbei: Wir haben eine neue Lebensqualität gefunden, die ich sehr schätze. Ich gestehe jedem seine Freiheit zu, beanspruche sie aber auch für mich! Demnächst beschreitet man wieder getrennte Wege, denn dann ist Ambros auf Tour. Im August plant er eine zweiwöchige Auszeit in Italien oder Griechenland. Ehefrau Margit fährt nicht mit. Im Moment ist im Hause Ambros alles still: Wir sind nicht immer einer Meinung, versuchen diese Sachen aber großräumig zu umschiffen und rational damit umzugehen.
Das klingt nach ehrlichem Bemühen um Frieden. Möge es ihnen besser glücken als anderen.
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