Donnerstag, 3. Juni 2004

Überprüfung der Spritpreise: Zweite Monitoringrunde erfolgreich beendet

  • Amtliche Preisregelung kein Thema bei Sitzung
  • Nicht nur Preisunterschied zur EU berücksichtigen

Zum zweiten Mal seit dem Auslaufen der Vereinbarung über einen "Österreich-Zuschlag" für den heimischen Spritpreis traf sich heute die "Treibstoffpreise-Monitoring-Arbeitsgruppe". Vertreter aus dem Wirtschafts-, Finanz-, Konsumentenschutz- und Landwirtschaftsministerium sowie der Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und den beiden Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC wollen der Mineralölwirtschaft genau auf die Finger schauen, ob die in Österreich über dem EU-Schnitt liegenden Treibstoffpreise gerechtfertigt sind.

Die Gestaltung der österreichischen Spritpreise soll künftig nach mehr Beurteilungskriterien bewertet werden, so das Ergebnis der zweiten "Treibstoffpreise-Monitoring-Arbeitsgruppe" mit Vertretern aus Ministerien, Sozialpartnern und Autofahrerklubs. Wie schon in der ersten Runde besprochen wurde, soll nicht mehr nur der Unterschied der heimischen Preise zum EU-Durchschnitt berücksichtigt werden.

Von Sitzungsteilnehmern war nach den zweieinhalbstündigen Gesprächen zu hören, dass es eine sehr gute und konstruktive Gesprächsbasis gegeben habe. Über Details wurde Stillschweigen vereinbart. Eine Senkung der Mineralölsteuer sowie eine amtliche Preisregelung sollen kein Thema gewesen sein.


(apa/red)

3.6.2004 13:43