Mittwoch, 2. Juni 2004

Nächster Sensationstransfer für einen ÖFB-Stürmer? Hannover möchte Wallner!

  • Trainer & Manager der Deutschen kommen nach Wien
  • Rekordmeister Rapid droht Personalmangel im Angriff!

Steht der nächste ÖFB-Teamstürmer vor dem Sprung ins Ausland? Nach dem Sensationstransfer von Roland Linz zu OGC Nice könnte Rapid-Stürmer Roman Wallner in der deutschen Bundesliga landen. Sowohl Hannover 96 als auch Hertha BSC Berlin zeigen Interesse an dem 22-jährigen Steirer. Sollte der Wechsel von Wallner klappen, verliert Rapid bereits den dritten Stürmer.

Hannover 96 landete in der abgelaufenen Saison in der deutschen Bundesliga nur auf Rang 14 und soll aus diesem Grund umgebaut werden. Dabei viel das Interesse von Trainer Ewald Lienen und Manager Ilja Kaenzig auf den 18fachen österreichischen Nationalspieler. Die beiden haben für kommende Woche ihren Besuch in Wien angekündigt, um über einen möglichen Transfer mit dem Spieler zu verhandeln, berichten der "Kurier" und das deutsche Blatt die "Neue Presse".

Ein Problem bei den Wechselabsichten Wallner könnte sein noch bis Ende des Jahres laufender Vertrag bei Rapid werden. Die Hütteldorfer wollen für den Jung-Goalgetter mindestens 400.000 Euro. Trainer Josef Hickersberger signalisiert jedoch seine Bereitschaft den Stürmer Richtung Deutschland ziehen zu lassen, da Rapid "im Winter gar nichts mehr bekommen würde".

Wenn Roman Wallner tatsächlich noch vor Saisonbeginn zu Hannover wechselt, steht Rapid vor einem Stürmer-Engpass. Nach dem Wechsel von Rene Wagner zu Mattersburg, dem verletzungsbedingten Abgang von Jovica Vico und der Absage von Roland Linz, der Nizza den Vorzug gab, bleiben den Grün-Weißen nicht mehr viele Optionen für den Angriff.

Hannover zeigte auch Interesse an Rapids Spielmacher Steffen Hofmann. Der 21-jährige Deutsche verlängerte allerdings seine Vertrag in Hütteldorf eben erst bis 2008 und würde bei einem Ausstieg 1,5 Millionen Euro kosten. Diese Summe war Hannover-Manager Kaenzig dann doch etwas zu hoch. "Das ist zuviel und so nicht realisierbar", erklärte er in der "Neuen Presse". (red)

2.6.2004 09:07