Die Transferküche brodelt weiter: Verlässt Team-Torhüter Thomas Mandl Sturm Graz?
- Manager des Burgenländers glaubt nicht an Verbleib
- Verein und Goalie haben unterschiedliche Vorstellungen
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Sturm muss sich wohl wieder auf die Suche nach einer neuen Nummer eins begeben: Die Tage von ÖFB-Teamgoalie Thomas Mandl in Diensten der Grazer scheinen gezählt. "Ich glaube nicht, dass er bleibt. Der Verein und er liegen im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich so weit auseinander, dass sie im Herbst getrennte Wege gehen dürften", erklärte Wolfgang Rebernig, der Manager des Spielers, am Dienstag gegenüber der APA. Mandl war erst im vergangenen Winter von Austria Wien auf Leihbasis nach Graz transferiert worden.
Der Burgenländer, der mit den Schwarzweißen in der letzten Runde als Tabellenvorletzter den Abstieg aus der T-Mobile-Bundesliga abgewendet hat, besitzt mit den Steirern einen bis Sommer 2004 gültigen Vertrag, der unter gewissen Voraussetzungen eine Klausel auf Verlängerung beinhaltet. Laut Rebernig werden die Verantwortlichen von Sturm am Mittwoch zusammentreffen und über die Situation sowie die Zukunft beraten. "Wir warten auf eine Stellungnahme", so der Spielerberater.
Mandl gehört bis 2006 den Violetten aus der Hauptstadt. An eine mögliche Rückkehr zur Austria sei derzeit nicht gedacht. Ein kolportierter Wechsel nach Tirol ist ebenso kein Thema. "Der FC Wacker hat zwar angefragt, aber Thomas sagte nein", so Rebernig, der die Zukunft des 25-jährigen Keepers, der bisher zwölf Länderspiele bestritt, als "völlig offen" bezeichnet. Mandl war vorerst zu keiner Stellungnahme erreichbar. (apa)
