Zweieinhalb Jahren Haft: IOC-Vize Kim aus Südkorea wegen Korruption verurteilt!
- Funktionär bekommt zudem Geldstrafe von 551.000
Der südkoreanische Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Kim Un Yong, ist zu zweieinhalb Jahren Haft wegen Korruption und Veruntreuung verurteilt worden. Außerdem verhängte das Bezirksgericht in Seoul am Donnerstag gegen Kim eine Geldstrafe von 788 Millionen Won (etwa 551.000 Euro). Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Haft gefordert. Kim droht nun der Ausschluss aus dem IOC, das ihn vorläufig seiner Rechte und Funktionen enthoben hatte.
Dem Sportfunktionär war in der Anklage vorgeworfen worden, 3,84 Milliarden Won (2,7 Millionen Euro) des Teakwondo-Weltverbands und anderer Sportorganisationen veruntreut sowie umgerechnet knapp 570.000 Euro an Bestechungsgeldern von Vertretern aus Wirtschaft und Sport entgegengenommen zu haben. (apa/red)
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