Donnerstag, 3. Juni 2004

Ursula Stenzel kritisiert EU-Wahlkampf der FPÖ: "Knittelfeld lässt grüßen..."

  • Der Endspurt im EU-Wahlkampf beginnt!
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Der Endspurt im EU-Wahlkampf hat begonnen: Und die ÖVP-Spitzenkandidatin sparte nicht mit Kritik an wahlkämpfenden Kollegen der Freiheitlichen. Die FPÖ sei unsicher, weil sie Hans Peter Martin Stimmen kosten könne und daher sei der Wahlkampf zum Teil radikalisiert worde. Stenzel in einem Radiointerview: "Knittelfeld lässt grüßen."

Stenzel im Ö1-Interview weiter: Die Europawähler in der FPÖ seien ein bisschen heimatlos geworden. Sie sei gegen einen Swoboda-U-Ausschuss, die Sanktionen hätten die Österreicher "nachhaltig traumatisiert und frustriert".

Stenzel will wieder Nummer 1 werden
"Bei der Europawahl am 13. Juni geht es darum, dass Österreich die beste Vertretung im Europäischen Parlament hat", sagte Ursula Stenzel, ÖVP-Spitzenkandidatin zur Wahl zum Europäischen Parlament, Dienstagabend beim Wahlkampfabschluss in Oberösterreich. Sie sei entschlossen, die "Volkspartei an der Spitze eines äußerst kompetenten und erfahrenen Teams wieder zur Nr.1 in Europa" zu machen, um die Interessen des "Hightech- Lands und Wirtschaftsmotors Oberösterreich" bestmöglich zu vertreten", betonte Stenzel.

Nur eine "starke Volkspartei" im Europäischen Parlament werde sich für die ländlichen Regionen stark machen. Stenzel nannte in diesem Zusammenhang den ÖVP-Delegierten Paul Rübig einen "starken Wirtschaftsvertreter, der dafür gesorgt hat, dass gerade die klein- und mittelständischen Unternehmen zu frischem Kapital kommen". Auch in Zukunft werde die Volkspartei auf europäischer Ebene dafür eintreten, dass das erfolgreiche Strukturprogramm für die oberösterreichischen Grenzregionen weiter laufe und, dass die oberösterreichischen Betriebe am europäischen Forschungsrahmen- programm teilhaben, so die ÖVP-EU-Spitzenkandidatin.

Damit Oberösterreich seine Chance im erweiterten Europa bestmöglich nützen könne, müsse die Region an die transeuropäischen Netze - Schiene, Strasse und Wasserwege - "angedockt" werden, "damit Oberösterreich diese dynamische Region bleibt, die es jetzt schon ist". Darüber hinaus sei die Volkspartei der "Garant für die Sicherheit vor nuklearen Gefahren". Die ÖVP sichere, dass der "Melker-Prozess" absolut eingehalten wird, dass gefährliche Atomkraftwerke geschlossen und alternative Energien gefördert werden. "Und genau darum geht es bei der Wahl am 13. Juni", so Stenzel abschließend.

(apa/red)

3.6.2004 13:45