"Blinder" rast mit 154km/h über Landstraße: Jetzt klagt seine Versicherung
- Mann kassierte bei Erblindung Versicherungssumme
- Versicherung: Wer blind ist kann nicht so schnell fahren
Einem angeblich blinden Spanier könnte sein großes Mundwerk zum teuren Verhängnis werden. Er hatte damit angegeben als erster Blinder bei 154km/h auf der Landstraße geblitzt worden zu sein. Der Versicherung, die dem Mann wegen Verlust des Augenlichts 540.000 Euro gezahlt hatte ist jetzt ein Licht aufgegangen. Sie klagt den Mann wegen Betrugs!
Wer mit einem solchen Tempo über eine Landstraße fahre, könne nicht völlig blind sein, argumentierte das Unternehmen. Dem Mann war nach einem Motorradunfall Blindheit auf beiden Augen attestiert worden. Er wies den Vorwurf des Betrugs zurück. Er habe die Strecke, auf der er geblitzt worden war, gut gekannt, sagte er. Seine Frau habe ihn als Beifahrerin "dirigiert". Ein Gericht in Barcelona muss auf Grund von Expertengutachten entscheiden, ob der Mann wirklich blind ist oder ob er sich die Entschädigung erschwindelt hat.
(apa/red)
