Sonntag, 6. Juni 2004

Zilk sorgt für Aufsehen: Keine neuen schweren Waffen für das Bundesheer!

  • Vorsitzender der Reformkommission gegen "Nestverteidiger" in den Bundesländern

Die Bundesheer-Reformkommission, die am Montag in einer Woche ihren Endbericht präsentieren soll, wird empfehlen, dass Beschaffungsvorhaben, die den künftigen Aufgaben des Heeres nicht entsprechen, zu stoppen seien. Für Kommissionsvorsitzenden Helmut Zilk bedeutet das ein Aus für schwere Waffen.

Im ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus" sagte Zilk am Sonntag, schwere Panzer, schwere Artillerie oder Raketenwerfer würden im neuen Bundesheer sicher kaum einen Platz haben.

Zilk bestätigte auch, dass bis zur Hälfte der Liegenschaften des Heeres verkauft werden können. "Das wird schon etwa in der Größenordnung sein, es geht aber hier nicht nur um Kasernen." In den Bundesländern werde derzeit von Nestverteidigern mit bewussten Fehlinformationen Unruhe gestiftet, kritisierte er. (apa)

6.6.2004 12:19