Nach Broukal-Sager: Für Haupt Forderung nach U-Ausschuss aktueller denn je!
- "Sozialistische Verleumdungskampagne" reiße nicht ab
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Nach den "unhaltbaren Aussagen" des SPÖ-Mandatars Josef Broukal im Nationalrat ("Es ist Ihnen unbenommen, dem Nationalsozialisten nachzutrauern") sei es für jeden deutlich erkennbar, welche Gesinnung innerhalb der SPÖ herrschte und auch nach wie vor herrsche, betonte FPÖ-Chef Herbert Haupt am Samstag. Die "sozialistische Verleumdungskampagne" reiße auch nach vier Jahren noch immer nicht ab. Die Forderung nach Einsetzung eines U-Ausschusses sei daher aktueller denn je.
Denn das Fazit Haupts lautet: "Nachdem die sozialistischen Netzwerke unter damaliger Federführung von Ex-Kanzler und SP-Vorsitzenden Viktor Klima und seinem Handlanger Hannes Swoboda, aber selbst noch unter dem jetzigen SP-Chef Alfred Gusenbauer noch immer gegen Österreich tätig sind, ist es aktueller denn je, die ständigen Angriffe von ehemaligen SP-Regierungsmitgliedern, sozialdemokratischen Mandataren des EU-Parlamentes und auch SP-Mandataren des Hohen Hauses genauer zu durchleuchten."
Ein Untersuchungsausschuss sei hier also das einzige Mittel, restlos für Aufklärung zu sorgen, da nur ein Untersuchungsausschuss die Möglichkeit habe, "jene Täter von damals wie auch von heute gesetzmäßig vorzuladen. Die von Österreich aus inszenierten Sanktionen gegen die eigene Heimat haben Österreich bis heute hinauf immensen Schaden zugefügt. Der gestrige Tag und diese unfassbare Entgleisung Broukals zeigten sehr deutlich, dass der Wille zur Österreich-Beschädigung und Österreich-Vernaderung noch immer geltende Linie der SPÖ seien. Die Sozialisten haben nach dem Abschied von der Regierungsverantwortung keine Möglichkeit ausgelassen, Österreich zu schaden und tun es auch heute noch", so Haupt.
Nachdem Broukal Mitglieder des hohen Hauses in die Nähe des Nationalsozialismus rückte, sei es auch moralisch nicht länger vertretbar, dass solche Personen dem Hohen Haus weiterhin angehören. "Einer, der sein Land wissentlich so beschädigt, kann doch nicht allen Ernstes von sich behaupten, noch ein Volksvertreter der Republik Österreich sein zu wollen", betonte Haupt. Der FPÖ-Chef hatte bereits gestern, Freitag, den Rücktritt Broukals gefordert. (apa)
