"Keine finanziellen Einbußen": Haider stellt Bedingung für Exekutiv-Reform!
- Ansonsten keine Zustimmung des Landes Kärnten
- "Wir haben von Strassers Drüberfahrermethode genug"
Kärntens Landeshauptmann Haider hat am Donnerstag im Zusammenhang mit der von Innenminister Strasser forcierten Reform der österreichischen Exekutive eine klare Bedingung gestellt: Es dürfe im Rahmen des geplanten einheitliche Dienstzeitmodell zu keinen finanziellen Einbußen für die Beamten kommen. Andernfalls werde es von Seiten des Landes Kärnten keine Zustimmung zur Reform geben.
Die SPÖ-Personalvertreter von Polizei, Gendarmerie und Kriminalbeamten hatten vor wenigen Tagen Neuverhandlungen bezüglich der geplanten Reform verlangt. "Die eindeutige Ablehnung eines neuen Dienstzeitsystems durch die ExekutivbeamtInnen muss Konsequenzen haben. Wir haben von der Drüberfahrermethode von Innenminister Strasser genug", erklärten die Gewerkschafter.
Haider konnte in seiner Unterredung mit dem Innenminister aber bereits eine positive Zusicherung für Kärnten erhalten. Strasser habe verbindlich zugesagt, dass das Bezirksgendarmeriekommando Feldkirchen erhalten bleibe. Gerüchte über eine mögliche Schließung dieses Kommandos im Zuge von Einsparungen hatten zu heftigen Protesten im Bezirk und quer durch alle Kärntner Parteien geführt. (apa)
