Vermisster Wallfahrer wieder aufgetaucht: Tscheche meldet sich per Karte aus Tulln!!
- 69-Jähriger hat noch eine Besichtungstour eingelegt
- Suchaktion in Mariazell wurde ohne Erfolg abgebrochen
Seit der Wallfahrt der Völker am 22. Mai in Mariazell galt der 69-Jährige Tscheche als vermisst. Er war nicht wie erwartet mit seinem Pilgerbus in seine Heimatgemeinde Olmütz zurückgekehrt. Eine großangelegte Suchaktion mit 170 Mann blieb erfolglos und wurde abgebrochen. Am Pfingstmontag erhielt die besorgte Familie des Mannes eine Postkarte aus Tulln: Der Wallfahrer bat abgeholt zu werden. Offenkundig war der Pilger auf eigene Faust mit der Bahn nach Wien und dann nach Tulln gereist.
Aus der niederösterreichischen Stadt meldete sich der 69 Jahre alte Wallfahrer bei seiner Familie per Postkarte - er bat darum, in Tulln abgeholt zu werden. Offenbar hatte der Mann an seine Wallfahrt noch eine Besichtigungstour angehängt.
Suche wurde eingestellt
Die Suche nach dem Pilger in Mariazell war vergangenen Montagabend wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg eingestellt worden. 170 Mann der Alpingendarmerie, Feuerwehr, Bergrettung, Rotem Kreuz und der Rettungshundebrigade hatten damals das gesamte Festgelände und das an die Straßen angrenzende Gelände durchkämmt - ohne Erfolg.
Seit 22. Mai vermisst
Der Wallfahrer selbst war zuletzt am 22. Mai gegen 17.00 Uhr von einer Bekannten gesehen worden. "Er hatte der Frau noch beschrieben, wie sie zum Bus zum Zeller Rain kommt", erklärte ein Gendarm. Er selbst wollte noch einen Kaffee trinken und dann selbst nachkommen. Als aber auch die Söhne nichts von ihrem Vater gehört hatten, wurde die Suche gestartet. Sogar der Erlaufsee wurde von Tauchern abgesucht.
Alle Pilger sind nun heimgekehrt
Mit der Auffindung des Tschechen sei nunmehr auch der letzte Pilger der "Wallfahrt der Völker" im Rahmen des Mitteleuropäischen Katholikentages mit fast 100.000 Besuchern wohlbehalten heimgekehrt, hieß es in einer Ausendung der Diözese Graz-Seckau. (apa/red)
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