Schlechteste Bilanz seit 2000: 14 Menschen sterben im Pfingstverkehr!
- Hauptunfallursache war überhöhte Geschwindikeit
- Polizei und Gendarmerie im Großeinsatz
Wieder war das vergangene Pfingstwochenende von zahlreichen Verkehrsunfällen überschattet. 14 Menschen starben auf Österreichs Straßen im heurigen Pfingsreiseverkehr. Das ist die schlechteste Bilanz seit dem Jahr 2000. Letztes Jahr sind 6 Menschen ums Leben gekommen.
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des Pfingstwochenendes 2004 verloren 7 Pkw-Insassen und 4 Motorradlenker, wovon einer ohne Helm unterwegs war, und 3 Radfahrer ihr Leben.
Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild: Freitag (3 Tote), Samstag (4), Pfingstsonntag (4), Pfingstmontag (3) Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser 12 tödlichen Verkehrsunfälle zu Pfingsten mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (6), Herzversagen (2), Vorrangverletzung (1), Überholen (1) und unbekannte Ursache (2) festgestellt werden. Von den 3 Radfahrern (65, 78 und 89 Jahre) kamen 2 durch Herzversagen und einer durch Fremdverschulden ums Leben.
6 der 12 Unfälle waren Alleinunfälle.
Unter den 14 Verkehrstoten befinden sich 4 ausländische Staatsangehörige (3 Italiener uns 1 Deutscher). Ein Pkw-Lenker wurde von einem nachkommenden Lkw-Lenker am Pannenstreifen getötet.
Junge Raser als Unfallverursacher
Hauptunfallursache war überhöhte Geschwindigkeit. Junge Raser im Alter von 18 und 23 Jahren haben die meisten Unfälle verursacht. Wie jedes Jahr bedeutete auch dieses Pfingstwochenende Großeinsatz für Polizei und Gendarmerie. (apa/red)
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