Millionen-Auftrag aus Italien: Der neue Maserati wird von Magna Steyr entwickelt!
- Nachfolger des Modells Spyder wird in Graz entwickelt
- Gebaut wird der der Neue im Werk in Modena ab 2006
Magna Steyr entwickelt einen Sportflitzer für die Italo-Edelmarke. Magna-Aufsichtsrat Siegfried Wolf bestätigte bereits den Millionen-Deal. Noch unklar ist, ob Magna-Steyr den gesamten Sportwagen oder nur Teile produzieren wird.
Nach BMW, Mercedes und Saab hat Magna jetzt den prestigeträchtigsten Auftrag eingeheimst. Der markenunabhängige Autohersteller entwickelt für die italienische Traditionsmarke Maserati, seit '98 in Ferrari-Hand, in Graz einen Sportwagen. Magna-Aufsichtsratschef Siegfried Wolf bestätigte wohl den Deal, wollte aber zu dem Projekt keine weiteren Angaben machen. Dennoch dürfte es sich bei dem Prestigeprojekt um den Nachfolger des Maserati Spyder und Coupé handeln. Von diesem Modell hatte Maserati letztes Jahr weltweit 3.000 Autos abgesetzt - davon 50 in Österreich.
Fraglich ist, ob Magna Steyr (Produktion '03: 113.000 Autos) den gesamten Sportwagen oder nur Teile entwickeln wird. Maserati-Brancheninsider vermuten, dass in Graz nur das Chassis zur Serienreife gebracht werden wird, weil "Motor und Getriebe haben wir ja bereits". Gebaut soll der Sportflitzer jedoch ab 2006 im Maserati-Stammwerk in Modena werden.
