Austro-Automarkt: Statistik Austria revidiert Zahlen auf plus 3,6 % im April!
- Von Jänner bis April um 1,5 Prozent mehr Zulassungen
- Marktführer VW steigerte Verkaufszahlen um 4,0 Prozent
Österreichs Automarkt ist im April nicht wie von der Statistik Austria ursprünglich berichtet eingebrochen, sondern nach nunmehr revidierten Zahlen um 3,6 Prozent gewachsen. Wie die Statistikbehörde am heutigen Montag richtig stellte, stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im vergangenen Monat auf 33.091 Neuanmeldungen.
Der gesamte Fahrzeugmarkt verbuchte gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 6,8 Prozent auf 45.913, wobei Motorräder im April mit 3.311 Neuzulassungen und einem Zuwachs von 18,2 Prozent steigende Tendenz zeigten.
Im ersten Jahresdrittel 2004 - von Jänner bis April - sind die Pkw-Neuzulassungen um 1,5 Prozent auf 108.707 Anmeldungen gewachsen. In Summe wurden im selben Zeitraum 139.631 Kraftfahrzeuge neu zugelassen, um 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Unter den Top 10 Pkw-Marken konnte Marktführer VW seine Neuzulassungszahlen im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 Prozent steigern. Auch Opel (+13,5 Prozent), Renault (+30,7 Prozent), Ford (+4,2 Prozent) und Fiat (+7,3 Prozent) konnten ihre Neuzulassungsbilanz verbessern. Marken wie Peugeot (-3,1 Prozent), Mazda (-4,6 Prozent), Audi (-8,9 Prozent), Skoda (-23,8 Prozent) und Toyota (-7,9 Prozent) mussten dagegen überdurchschnittlich hohe Einbußen hinnehmen.
Unter den Top 10 Pkw-Typen hat VW in den ersten vier Monaten 2004 mit der Type Golf (neuer Golf V) überdurchschnittlich positiv abgeschnitten (+49,7 Prozent). Auch Ford Focus (+26,9 Prozent) erhöhte seine Neuzulassungszahlen. Rückläufig waren dagegen Renault Megane (-1,2 Prozent), VW Polo (-22,7 Prozent), Peugeot 206 (-12,1 Prozent), Skoda Fabia (-20,1 Prozent), Audi A4 (-23,4 Prozent), Peugeot 307 (-4,5 Prozent) und VW Passat (-38,5 Prozent). (apa/red)
