"Billiger geht's nicht": Möbelriese kika/Leiner startet Diskonter "möbel.lager" !
- 1. Markt öffnet am 11. Juni in Krems: Konkurrenz für Dauerrivalen Lutz und dessen Billigkette Möbelix
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Der Slogan: "Billiger geht's nicht"! Mit "möbel.lager" startet der Möbelriese Kika/Leiner jetzt eine eigene Diskont-Schiene. Der erste Markt wird am 11. Juni in Krems eröffnet. In den nächsten drei Jahren sollen 10 bis 15 neue Standorte folgen. Außerdem wird eine massive Expansionswelle gestartet, mit der die Marktposition in Österreich und Zentraleuropa (Tschechien, Slowakei, Kroatien, Ungarn) kräftig ausgebaut werden soll. Dazu präsentierte Konzern-Chef Herbert Koch auch sein neuestes Diskont-Konzept möbel.lager.
Konzern-Chef Herbert Koch und kika-Geschäftsführer Ewald Repnik gaben am Donnerstag den Weg vor.
Ab 2005 soll das Diskont-Konzept "möbel.lager" auch in den mittel- und osteuropäischen Ländern umgesetzt werden. Eine erste Filiale sei im Raum Budapest geplant, weitere sollen folgen. Das neue Konzept sei bestens geeignet für kleinere Städte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern sowie für Gebiete mit geringerer Kaufkraft. In Österreich liege die Zielrichtung für die "möbel.lager"-Standorte dagegen im urbanen Raum, hieß es.
Unter dem Slogan "Billiger geht's nicht" wolle die neue Diskont- Linie von Leiner/kika nicht nur mit dem Preisvorteil punkten, sondern auch mit einer neuen Präsentation der rund 3.000 Artikel: Der Verkaufsraum sieht wie ein Lager aus, in dem die Selbstbau-Möbel ausgestellt sind und - im nicht zusammengebauten Zustand - sofort aus dem Regal mitgenommen werden können, Bestellungen sind nicht möglich, beschreibt der zuständige Geschäftsführer Ernst Lehner das Konzept. Angeboten werden neben Möbeln auch Wohnaccessoires bis hin zu billigen Elektronikgeräten. Aber auch Pflaster, Wasser oder Kühltaschen mit eingebautem Radio seien im Sortiment zu finden.
Durch die geringen Kosten auf Grund der einfachen Präsentation und den geringen Personalaufwendungen (pro Standort gibt es nur drei Verkäufer) werde es möglich sein, in der Kostenstruktur "ungemein vor den anderen" zu sein, räumte Koch ein, der betonte, dass das "möbel.lager" als Unternehmen völlig eigenständig agieren werde. Im Durchschnitt würden die Produkte um rund 10 Prozent unter den "normalen" Möbelhäusern liegen, hieß es.
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