Inflation in der Euro-Zone im Mai wieder angestiegen: 2,5 Prozent nach 2 % im April
- Hohe Ölpreise als Hauptverursacher der Teuerung
- Stetige Steigerung nach 1,7 % im März und 2 % im April
Die Inflation ist wieder zu einem Problem in der Euro-Zone geworden: Die jährliche Teuerungsrate sprang im Mai auf 2,5 Prozent nach 2,0 Prozent im April. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg in einer ersten Vorabschätzung mit. Als Grund führte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel den Höhenflug der Energiepreise an. "Vor einem Jahr waren die Ölpreise sehr niedrig. Es ist kein Wunder, dass deshalb die Rate nach oben geht." Es bestehe aber kein Anlass zur Beunruhigung.
Die Inflations-Warnschwelle der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 Prozent in nun weit überschritten. Mit dem Inflationsdruck hat die EZB weniger Spielraum für mögliche Zinssenkungen. Der wichtigste Leitzins liegt bei 2,0 Prozent. Preisstabilität ist nach Definition der EZB bei Raten bis oder nahe bei zwei Prozent erreicht.
Die jährliche Inflationsrate war in der Euro-Zone mit den zwölf Staaten der Euro-Gemeinschaftswährung im April bereits auf 2,0 Prozent nach 1,7 Prozent im März geklettert.
(apa)
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