Kritik des Deutschen Finanzministeriums an Grasser-Vorschlag: "Entgleisung"
- 'Kommt vor, dass ... Unfug erzählt wird'
- Grasser will EU-Defizitsündern Stimmrecht entziehen
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Das deutsche Finanzministerium hat den Vorschlag von Finanzminister Karl-Heinz Grasser scharf kritisiert, Defizitsündern das Stimmrecht in der EU zu entziehen. "Es ist eine Entgleisung einmaliger Art, die sollte man entsprechend auch bewerten. Es kommt vor, dass bei solchen Themen auch einmal Unfug erzählt wird, Herr Grasser hat das getan. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, dass das die offizielle Haltung der österreichischen Regierung ist", erklärte der Sprecher des Ministeriums, Jörg Müller, am Donnerstag.
Die "Süddeutsche Zeitung" zitierte am Donnerstag deutsche Regierungskrise, die den Vorschlag Grassers als "abenteuerlich" bezeichneten. Er sei "weder unter ökonomischen noch unter stabilitätspolitischen Gesichtspunkten geeignet, der Umsetzung des Paktes Genüge zu tun".
(apa)
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