"profil": AWS-Gründung verursachte beträchtliche Mehrkosten!
- Personalkosten um 2 Mio. höher als im Jahr 2000
- Miete beträgt 1,7 Mio. Euro statt vorgegebener 900.000 Euro
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat die Zusammenführung der Bürges Förderbank, der Finanzierungsgarantiegesellschaft und der Innovationsagentur unter dem Dach der Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) beträchtliche Mehrkosten verursacht, obwohl als Ziel der Umstrukturierung der Förderinstitutionen eine mittelfristige Senkung der Gesamtkosten um 20 Prozent angepeilt war.
Wie aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage hervorgeht, sind allein die Personalkosten des AWS gegenüber dem Jahr 2000 um rund zwei Millionen auf 10,87 Mio. Euro gestiegen. Deutliche höher fallen nun auch die Mietkosten aus. Anstatt einer angepeilten Senkung auf 900.000 Euro beträgt die Miete für die neuen AWS-Büros in der Wiener Ungargasse nun 1,218 Mio. Euro zuzüglich 297.300 Euro an Betriebs- und Heizkosten. Weiters fallen jährlichen Leasingraten von 242.400 Euro für vorgenommene Adaptierungen an. In Summe betragen die jährlichen Aufwendungen somit 1,758 Mio. Euro.
AWS-Geschäftsführer Peter Takacs stellt die Zahlen gegenüber "profil" nicht in Abrede, verweist aber auf eine längerfristige Perspektive: "Eine so umfangreiche Fusion ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen ist, auch wenn wir bereits auf einem sehr guten Weg sind."
Die gesamte Story finden Sie im aktuellen Profil
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