French Open: Capriati gegen Serena Williams als Viertelfinal-Schlager in Paris
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Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
Serena Williams (2) gegen Jennifer Capriati (7) lautet bei den French Open in Paris der Viertelfinal-Schlager bei den Damen. Capriati hatte beim 7:5,6:1 gegen die Italienerin Francesca Schiavone kaum Mühe, Williams fegte die Japanerin Shinobu Asagoe mit 6:3,6:1 vom Platz, setzt sich aber schon mehr mit dem möglichen Halbfinale gegen ihre ältere Schwester Venus auseinander. Es wäre die 13. Tennis-Begegnung der beiden Schwestern, Serena führt mit 7:5. "Aber zuletzt hat sie mich im Training dominiert", sagte Serena. Venus muss zuvor noch die Russin Anastasia Myskina besiegen.
Während bei den Damen das Viertelfinale bereits komplett ist, wurde bei den Herren am Sonntag nur der halbe Raster ausgespielt. Für die Überraschung sorgte dabei der britische Rasenspezialist Tim Henman (29), der gegen Lokalmatador Michael Llodra nicht nur einen 0:2-Satzrückstand wett machte sondern auch einen Matchball abwehrte, bevor er nach vier Stunden und elf Minuten als 6:7,4:6,6:4,6:3,9:7-Sieger vom Platz ging.
Der viermalige Wimbledon-Halbfinalist, der im September in Pörtschach gegen Österreich im Daviscup antritt, steht damit erstmals auf ungeliebtem Sand in einem Grand-Slam-Viertelfinale. Und das als erster Brite seit Roger Taylor 1973.
Davenport will auf Olympia verzichten
Bei den Spielen 1996 in Atlanta hat Lindsay Davenport Golf geholt, 2004 in Athen könnte das Turnier ohne die ehemalige Weltranglisten-Erste in Szene gehen. Die US-Amerikanerin überlegt aus Sicherheitsgründen auf Olympia zu verzichten. "Es ist ein unangenehmes Gefühl, wo zu sein, wo Amerikaner womöglich nicht wirklich erwünscht sind", sagte Davenport am Sonntag in Paris.
Davenport gab ihrer Sorge nach dem Ausscheiden bei den French Open Ausdruck. Die am Knie bandagierte US-Amerikanerin war beim 1:6,3:6 im Achtelfinale gegen Jelena Dementjewa (trifft nun auf Amelie Mauresmo) ebenso chancenlos wie Marlene Weingärtner - damit sind alle zwölf Deutsche draußen - gegen Dementjewas Landsfrau Maria Scharapowa.
Scharapowa bleibt ohne Satzverlust
Die 17-jährige Russin, die in Runde eins Barbara Schwartz deklassiert hatte, gewann 6:3,6:1 und steht ohne Satzverlust im Viertelfinale. Der aus Sibirien stammende und in Florida lebende Jungstar spuckte danach große Töne. "Für mich ist nichts außer Reichweite. Nichts kann mich stoppen, außer ich verliere", so Scharapowa.
Bei den Herren gewann der Belgier Xavier Malisse nach Abwehr von zwei Matchbällen die Fortsetzung des am Samstag abgebrochenen Drittrunden-Thrillers gegen den früheren Paris-Sieger Albert Costa mit 8:6 im fünften Satz. Als erster Herr erreichte der Argentinier Juan Ignacio Chela mit einem Viersatz-Sieg über den Franzosen Olivier Mutis das Viertelfinale. (apa/red)










