Souveräner Sieg gegem Blanco: Henman erstmals im Achtelfinale der French Open
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Tim Henman steht erstmals im Achtelfinale der French Open. Der Weltranglistenneunte eliminierte am Freitag den Spanier Galo Blanco souverän 7:6,6:1,6:2 und demonstrierte damit eindrucksvoll seine Fortschritte auf Sand. Und der Einzug ins Viertelfinale scheint am Sonntag gegen den Franzosen Michael Llodra durchaus in Reichweite.
"Warum sollte ich da stehen bleiben? Jetzt will ich mehr", gab sich der 29-jährige Routinier kämpferisch. Henman, der seine bisher größten Grand Slam-Erfolge auf dem Rasen von Wimbledon (vier Mal im Semifinale) gefeiert hat, verdankte seinen Erfolg über Blanco - immerhin Paris-Halbfinalist 1998 - vor allem einem starken Aufschlag mit 19 Assen und 51 Winnern.
Safin gewinnt Krimi gegen Mantilla
Eine Runde weiter ist auch der erst vor kurzem von Jürgen Melzer in Hamburg bezwungene Marat Safin. Der Russe entschied am Freitag die am Vorabend im fünften Set beim Stand von 7:7 wegen Dunkelheit vertagte Marathon-Partie gegen den Spanier Felix Mantilla mit 6:4,2:6,6:2,6:7 (4),11:9 nach 24 Minuten Nachspielzeit für sich.
Safin, der am Donnerstag nach einer 5:1-Führung im fünften Set den Faden verloren und einen Matchball abgewehrt hatte, und der körperlich angeschlagene Spanier fielen einander nach Ende des 4:39 Stunden-Thrillers am Netz in die Arme. Der Russe trifft im Achtelfinale auf den italienischen Überraschungsmann Potito Starace, der den als Nummer zehn gesetzten Franzosen Sebastien Grosjean mit 7:6,6:3,6:4 bezwang.
Guillermo Coria, im Vorjahr Sieger in Kitzbühel, hat vorerst weiter eine blütenweiße Weste. Der als Nummer drei gesetzte Argentinier deklassierte am Freitag den Kroaten Mario Ancic 6:3,6:1,6:2 und zog damit ohne Satzverlust ins Achtelfinale ein, in dem der Franzose Nicolas Escude als Gegner wartet. Coria ist nach dem frühen Out von Andy Roddick und Andre Agassi wohl der schärfste Widersacher des Schweizers Roger Federer.
(apa)










