28.5.2004 14:51

Letzter ÖTV-Spieler bei French Open out: Koubek unterliegt Nalbandian in 4 Sätzen

  • Kärntner scheitert nach hartem Kampf mit 7:6,3:6,6:7,5:7
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Das österreichische Tennis ist im Einzel-Bewerb der French Open nicht mehr vertreten: Stefan Koubek schied als letzter ÖTV-Spieler aus. Er unterlag dem als Nummer acht gesetzten Argentinier David Nalbandian mit 7:6 (1),3:6,6:7 (1),5:7. Auch für den Weltranglisten-Ersten Roger Federer kam in der dritten Runde das Aus, der Schweizer musste sich Gustavo Kuerten geschlagen geben.

Koubek lieferte Nalbandian einen harten Kampf und verlor erst nach harter Gegenwehr und einer Spielzeit von 3:08 Stunden. Im dritten Satz hatte der Kärntner zwei Satzbälle, verlor aber dann das Tie-Break klar. Auch im vierten Set kämpfte sich Koubek nach einem Break des Argentiniers zurück, musste dann aber schließlich bei eigenem Aufschlag den Matchverlust hinnehmen.

Koubek schwankte danach zwischen Zufrieden- und Unzufriedenheit: "Wenn man mir vor zwei Wochen die dritte Runde und ein gutes Match gegen Nalbandian angeboten hätte, hätte ich das sofort angenommen. Jetzt bin ich aber doch enttäuscht. Ich habe das Match heute verschissen", fand das ÖTV-Ass deftige Worte. Konkret sprach er die vergebenen beiden Satzbälle im dritten Durchgang an: "Da hätte ich mehr riskieren müssen, aber mit meiner Rückhand war ich das ganze Spiel über nicht zufrieden."

In seinem Schluss-Resümee blickte Koubek auch angesichts eines Preisgelds von mehr als 35.000 Euro und 75 ATP-Punkten zuversichtlich in die Zukunft. "Ich habe super gefightet und bin jetzt wieder Tennis-Spieler. Ich glaube an den Sieg und an mich selbst." Beim nächstwöchigen Challenger in Prostejov wird er nun nicht spielen, sondern in Wien trainieren. Danach tritt er beim Rasen-Turnier in Queens, dem Sand-Challenger in Braunschweig und schließlich in Wimbledon an.
(apa/red)

28.5.2004 14:51
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