Freitag, 28. Mai 2004

Neuer Zuschauerrekord in Bundesliga: Letzte Saison fast 1,3 Millionen Besucher

  • Anstieg von 36,5 Prozent gegenüber 2002/03
  • Nur Pasching und Kärnten hatten weniger Fans

Die österreichische Fußball-Bundesliga verzeichnete in der abgelaufenen Saison 2003/04 einen neuen Zuschauer-Rekord. Mit 1,298.830 Millionen Besuchern und durchschnittlich 7.216 pro Spiel wurde gegenüber der Vorsaison ein Anstieg von 36,5 Prozent erreicht. In der Red Zac Ersten Liga ging der Besuch hingegen um 16,5 Prozent auf insgesamt 303.820 Zuseher zurück.

Bis auf den FC Superfund Pasching (- 1,4 Prozent) und Absteiger FC Kärnten (- 6,3 Prozent) verzeichneten alle acht Vereine der Bundesliga Zuwächse in den Zuschauerzahlen. Rekordmeister Rapid war mit einem Schnitt von 12.324 Fans Publikums-Magnet Nummer eins vor Aufsteiger Mattersburg und Meister GAK. Die wenigsten Besucher kamen in die Südstadt zur Admira.

"Diese Saison war die erfolgreichste in der 30-jährigen Geschichte der Bundesliga", meinte ein zufriedener Bundesliga-Vorstand Peter Westenthaler, der mit dem "Aufstieg von Wacker Tirol die Bilanz weiter ausbauen möchte."

In der Red Zac Ersten Liga gab es neben dem Zuschauer-Rückgang (begründet vor allem durch den Aufstieg des SV Mattersburg) aber auch erfreuliche Zahlen zu vermelden. Insgesamt wurden 83,6 Prozent österreichische Spieler eingesetzt, in der kommenden Saison werden dazu die freiwillig umgesetzten Förderungskriterien von den Klubs noch weiter ausgebaut: 2004/05 müssen mindestens drei U21 und drei U23-berechtigte Akteure am Spielbericht aufscheinen.

Der Anteil der eingesetzten österreichischen Spieler sank letzte Saison von 57 auf 54 Prozent, der U21-Anteil erhöhte sich jedoch vom 9,6 auf 14,7 Pozent. Pasching war mit einem Österreicher-Anteil von 81 Prozent voran, SW Bregenz mit 26 Prozent das Schlusslicht.
(apa)

28.5.2004 14:34