Tauziehen um Pogatetz: Vorerst keine Einigung zwischen Leverkusen und GAK
- Finanzielle Differenzen erweisen sich als Stolperstein
- Pogatetz selbst will nach Deutschland zurückkehren
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Der Transfer von Emanuel Pogatetz vom GAK zu Bayer Leverkusen spießt sich. Die Verhandlungen zwischen GAK-Manager Hannes Weninger, Leverkusen-Coach Klaus Augenthaler und dessen Chefscout Michael Reschke ergaben bei den finanziellen Vorstellungen große Differenzen. Der GAK soll für den österreichischen Teamspieler, der noch Leverkusen gehört, aber bis 2005 an die Grazer verliehen ist, für die vorzeitige Rückkehr 600.000 Euro verlangen, die Deutschen sollen derzeit aber nur 200.00 bieten.
Der ehemalige GAK-Trainer Augenthaler war in Graz, um den Verteidiger im Länderspiel gegen Russland (0:0) zu beobachten. Pogatetz spielte in seinem neunten Länderspiel in den ersten 45 Minuten und bot links in der Viererkette eine starke Leistung.
"Er ist ein dynamischer Spieler, der in mein Konzept passen würde. Aber Leverkusen ist nicht bereit, 600.000 Euro zu zahlen. Im nächsten Jahr bekommen wir ihn kostenlos. Wir haben Alternativen, müssen ihn nicht mit Gewalt holen", erklärte Augenthaler, der auch mit dem 21-jährigen sprach.
Pogatetz selbst tendiert nach Leverkusen. "Es ist eine große Chance für mich. Augenthaler setzt auf mich und ich glaube, die Zeit ist reif für mich, in die deutsche Bundesliga zu gehen. Ich glaube fest, dass ich mich dort durchsetzen kann", sagte der Steirer, der im Mai 2001 vom FC Kärnten nach Deutschland gewechselt war.
Der GAK will jedenfalls nur dann das Okay zum Wechsel geben, wenn "das Geld stimmt und wir innerhalb von 48 Stunden einen gleichwertigen Ersatz finden", so Weninger. Via Telefon wird in den nächsten Tagen weiter verhandelt. (apa/red)
