Samstag, 29. Mai 2004

Neues Qualifying: Zwei mal 25 Minuten, maximal 6 Runden pro Session

  • Minimale Betankung in den Qualifying-Sessions
  • Künftig 20 Formel-1-Rennen pro Jahr?

Und wieder unternimmt die Formel 1 einen Versuch die Spannung zu steigern. So wurde ein neuer Quafifying-Modus vereinbart. Das hat Bernie Ecclestone auf dem Nürburgring verlautbart. In Kraft treten werden die Änderungen schon am 11. Juli in Silverstone.

Laut Ecclestone wird das derzeit bestehende, vielfach als eintönig und zu lang empfundene Einzelzeitfahren für die Startaufstellung von einem Format abgelöst, das am Samstag zwei Seancen zu jeweils 25 Minuten mit zehn Minuten Pause dazwischen vorsieht. Jeder Pilot darf dabei pro Session maximal sechs Runden mit Minimal-Betankung bestreiten.

Fix ist laut Tony Purnell (Jaguar), dass die jeweils schnellste Runde der beiden Sessionen zusammengezählt werden sollen. In den Parc Ferme geht es unmittelbar nach dem letzten Qualifikationstraining.

"Es sieht gut aus, es wird funktionieren, hoffe ich", sagte Ecclestone am Nürburgring. Zu den Kritikern des neuen Modus' gehört Minardi-Teamchef Paul Stoddart. "Damit wird es wieder budgetabhängige Startaufstellungen geben. Die mit dem vielen Geld werden ganz vorne sein."

Die Zahl der privaten Testtage sollte laut Ecclestone künftig drastisch reduziert werden, dafür der Freitag vor den Grand-Prix-Rennen ausschließlich Testfahrten (jeweils drei Stunden am Vormittag und am Nachmittag) dienen. Ziel von Ecclestone ist es, so auf 20 GP-Rennen pro Saison zu kommen.
(apa/red)







(apa/red)

29.5.2004 12:15
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