Gusenbauer empört über Haider-Attacke: Stellt sich mit Angriff auf Swoboda ins Out!
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Polit-Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen
SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer hat die Angriffe des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider (F) gegen den SPÖ-Spitzenkandidaten bei der Europawahl, Hannes Swoboda, scharf kritisiert. "Haider stellt sich damit außerhalb des Rahmens demokratischer Verhältnisse", er nehme sich aus dem "politischen Kooperationsverhältnis" heraus, erklärte Gusenbauer Freitag Früh in einem Radio-Interview.
Es sei nicht zu tolerieren, wenn Haider einem politischen Kontrahenten das Wahlrecht entziehen wolle. Vor vier Jahren habe sich niemand über den Brief Swobodas zu den Sanktionen der EU-14 gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung aufgeregt, betonte Gusenbauer. Bei den jetzigen Attacken Haiders handle es sich offenbar um eine "Panikreaktion" anlässlich des zu erwartenden schlechten Abscheidens der FPÖ bei den Europawahlen. Ein zweites Spargelessen mit dem Kärntner Landeshauptmann kann sich der SPÖ-Chef nicht mehr vorstellen. (apa)
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