FP attackiert EU-Rebell als "Spesenritter"! Hans Peter Martin: "Absoluter Quatsch!"
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Ist EU-Rebell Hans Peter Martin selbst ein Spesenritter? Die FPÖ attackierte den EU-Abgeordneten jedenfalls wegen einiger Abrechnungen scharf. Hans-Peter Martin wies die gegen ihn gerichteten Angriffe der Freiheitlichen als "absoluten Quatsch" zurück. Die Vorhaltungen von FP-Spitzenkandidat Hans Kronberger seien "absurd, peinlich, grotesk".
Das sagte der frühere SP-Mann auf Anfrage der APA Montag Nachmittag. Was den Reisebeleg seines Sohnes Manuel angeht, meint Martin, falls dieser tatsächlich auf seiner Website zu finden sei, wäre dies irrtümlich der Fall. Für den Steuerzahler sei dies von "null Bedeutung", habe er doch für das Jahr 2003 gar keine Spesen abgerechnet.
Auch die Vorwürfe bezüglich der Doppel-Abrechnungen zu zeitgleichen Zug- und Flugzeug-Reisen wies Martin zurück. Es sei oft billiger, wenn man gleich ein Retour-Ticket nehme. Es könne dann aber passieren, dass man aus dienstlichen Gründen mit dem Zug woandershin reisen müsse. Insgesamt seien die Vorhaltungen Kronberges "wider besseres Wissen" getätigt worden und daher auch "gemein", findet der unabhängige Kandidat.
Besonders gekränkt wirkt Martin wegen der in eine Frage gekleidete Vermutung Kronbergers, dass der selbst ernannte Aufdecker vorhabe, nachträglich Abrechnungen auch für die Zeit ab 2003 einzureichen: "Nein. Was willst Du mit so einer Frage bewirken? Erst seit Du FPÖ-Mitglied bist, wirst Du so untergriffig", konstatiert Martin in einer Aussendung.
Gleichzeitig fordert er Kronberger auf, seine Teilnahme am "Luxus-Zusatzpensionssystem" des Europäischen Parlaments zu beenden. Das brächte dem Steuerzahler wirklich Geld. (apa)
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