Ermittlungen verzögern sich: Einsturz-Ursache von Pariser Airporthalle unklar!
- Unglücks-Terminal vor dem entgültigen Einsturz
- PLUS: Star-Architekt Paul Andreu eilt nach Paris
·Terminal-Architekt zutiefst erschüttert
Star-Architekt Andreu eilte sofort nach Paris
·Airport-Bau in Paris: Tödlicher Pfusch?
Ganzer Terminal könnte abgerissen werden!
·Einsturz droht! Paris Airport gesperrt
"Knirschende Geräusche" im 700 M langen Terminal
Nach dem Einsturz von Hallenteilen am Pariser Flughafen Roissy mit vier Toten herrscht noch völlige Unklarheit über die möglichen Ursachen. Unsicher ist nach Angaben der Flughafenleitung vom Dienstag auch, wann die Ermittlungen nach der hastigen Evakuierung des Terminals am Montag wieder aufgenommen werden können. Die Gefahr weiterer Einstürze sei nicht gebannt.
Die Flughafenleitung bestätigte, dass es beim Bau der Halle Risse in den tragenden Pfeilern gegeben hatte. Dieses Problem sei jedoch rasch korrigiert worden, hieß es. Einen Tag nach dem Unglück waren am Montag alle Räumungs- und Untersuchungsteams abgezogen worden, weil es nahe der Einbruchstelle in der Betondecke bedrohlich geknackt hatte. Die Flüge sind auf andere Terminals verteilt worden, der Verkehr auf dem Großflughafen ist kaum behindert.
Die Pariser Flughafenverwaltung will ein vollständiges Zusammenbrechen des Unglücks-Terminals Roissy-Charles de Gaulle 2E verhindern. Experten sollten nun technische Möglichkeiten zum Abstützen des 700 Meter langen Gebäudes aufzeigen, sagte der Einsatzchef am Dienstag.
Die Gebäudestruktur müsse "vor allem für die Erfordernisse der Untersuchung" aufrecht erhalten werden, so der Einsatzleiter. Das Abstützen wird noch Tage dauern. Das 750 Millionen Euro teure Terminal 2E war erst im vergangenen Juni in Betrieb genommen worden. (apa/red)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
