Sonntag, 30. Mai 2004

Dramtische Szenen bei Auto-Kontrolle: Polizist in Wien durch Messerstiche verletzt

  • Notoperation rettete dem Beamten das Leben
  • Angriff erfolgte bei einer Verfolgung Verdächtiger

Mit schweren Stichverletzungen endete für einen 27-jährigen Polizisten in Wien-Penzing eine Kontrolle von Verdächtigen im Rahmen einer Schwerpunktaktion gegen Autodiebstähle. Ein Verdächtiger flüchtete zunächst und attackierte den Beamten mit einem Messer, als ihn dieser stellte. Sieben Mal stach der Täter seinem Verfolger in den Oberschenkel, berichtete die Exekutive.

Der Polizist wurde schwer verletzt und mit hohem Blutverlust ins AKH eingeliefert. Er wurde notoperiert und befand sich außer Lebensgefahr.

Zu dem Vorfall kam es gegen 23.15 Uhr: Der 27-Jährige wollte mit einem Kollegen ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug kontrollieren, in dem sich drei Männer befanden. Die Insassen versuchten daraufhin in verschiedene Richtungen zu entkommen. Die Beamten verfolgten die mutmaßlichen Autodiebe. Einer der Kriminellen drehte sich um und stach auf den 27-jährigen Polizisten ein, der schwer verletzt in Spital gebracht wurde.

Nach Angaben der Kriminaldirektion 1 (KD 1) wurde kurze Zeit später einer der Verdächtigen festgenommen. Entgegen ersten Meldungen soll es sich dabei aber nicht um den Messerstecher handeln. (apa/red)

30.5.2004 07:45