Neue Daten für 04: Einbürgerungsstatistik weiterhin auf Rekordkurs!
- Im ersten Quartal Steigerung um 22,7 Prozent
- Die meisten Einwanderer kommen aus der Türkei
Auf den Einbürgerungsrekord des Jahres 2003 folgte im ersten Vierteljahr 2004 ein weiterer deutlicher Anstieg. Verglichen mit dem ersten Quartal 2003 erhielten um 22,7 Prozent mehr im Inland ansässige Personen die Staatsbürgerschaft, 11.182 neue Staatsbürger konnten sich über ihren österreichischen Pass freuen.
Von Jänner bis März 2004 wurden laut Statistik Austria im Jahresvergleich in fast allen Bundesländern mehr Einbürgerungsbescheide ausgestellt. Den stärksten Zuwachs verzeichnete gegenüber dem Vorjahreszeitraum Tirol mit einer Zunahme um 456 oder 88,5 Prozent auf 971 Einbürgerungsfälle, gefolgt von Kärnten (+68,7 Prozent, 550), Wien (+31,1 Prozent, 4.383) und Salzburg (+24,1 Prozent, 715). Unterdurchschnittliche Zunahmen waren in der Steiermark (+17,4 Prozent, 795), Vorarlberg (+13,1 Prozent, 648), Niederösterreich (+3,1 Prozent, 1.211) und Oberösterreich (+2,6 Prozent, 1.760) zu verzeichnen. Nur im Burgenland wurden im ersten Quartal 2004 weniger Einbürgerungsbescheide ausgestellt (-29,0 Prozent, 149).
Nach dem Einbürgerungsgrund gab es im ersten Quartal 2004 bei den Ermessenseinbürgerungen wegen eines mindestens zehnjährigen Wohnsitzes in Österreich einen Anstieg um 21,1 Prozent. Insgesamt 3.918 Personen bekamen aus diesem Grund die österreichische Staatsbürgerschaft. Nach mindestens vier- bzw. sechsjährigem Wohnsitz aus besonders berücksichtigungswürdigem Grund erhielten 345 Personen (+5,5 Prozent) die Staatsbürgerschaft. Auf Grund eines Anspruches wurden 1.587 Personen (+53,8 Prozent) eingebürgert, davon 829 Fälle (+48,8 Prozent) aufgrund der Ehe mit einem Österreicher oder einer Österreicherin. Unter dem Titel "Erstreckung der Verleihung" wurden 5.330 Ehegatten und Kinder österreichische Staatsbürger (+18,1 Prozent).
Unter den insgesamt 98 Herkunftsländern war laut Statistik Austria erneut die Türkei mit 3.666 Eingebürgerten absoluter Spitzenreiter. Aus Bosnien-Herzegowina kamen 2.196, aus Serbien und Montenegro 2.115, aus Kroatien 574 und aus Rumänien 445 Neo-Österreicher. Zwischen je etwa 100 und 250 österreichische Staatsbürgerschaften wurden an Menschen aus Mazedonien (216), Polen (152), Ägypten (141), China (127) und Indien (126) verliehen.
(apa/red)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
