Nach Wallfahrt: Suche nach vermisstem Pilger in der Obersteiermark eingestellt!
- 69-jähriger Tscheche nicht zurückgekehrt
- Keine Erfolgsaussicht für weitere Suche
Die Suche nach einem vermissten Pilger in der Obersteiermark musste Montagabend wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg eingestellt werden. Der 69 Jahre alte Tscheche war am Samstag nach der Teilnahme am Mitteleuropäischen Katholikentag in Mariazell nicht zu seinem Bus zurückgekehrt. 170 Mann der Alpingendarmerie, Feuerwehr, Bergrettung, Rotem Kreuz und der Rettungshundebrigade hatten das gesamte Festgelände durchkämmt - ohne Erfolg.
Der Wallfahrer war am Sonntag gegen 17.00 Uhr das letzte Mal von einer Bekannten gesehen worden. "Er hatte der Frau noch beschrieben, wie sie zum Bus nach Zellerrain kommt", erklärte ein Gendarm. Er selbst wollte noch einen Kaffee trinken und dann selbst nachkommen. Beim Bus ist er nie angekommen. Am Montag wurde dann eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Die Einsatzkräfte wussten zuerst nicht, ob der vermisste Pilger die Heimreise vielleicht auf eigene Faust angetreten hatte.
Als aber auch die Söhne nichts von ihrem Vater gehört hatten, wurde die Suche gestartet. Sogar der Erlaufsee wurde von Tauchern abgesucht. Die Aktion blieb aber erfolglos und wurde Montagabend wegen mangelnder Erfolgsaussichten abgebrochen. Sie wird vermutlich auch nicht mehr fortgesetzt werden. (apa)
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