Österreichs Straßen als Gefahrenzone: 3,8 Prozent mehr Unfälle im 1. Quartal 2004!
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Österreichs Straßen bleiben eine Gefahrenzone: Auch in den ersten drei Monaten 2004 hielt laut Statistik Austria die seit 1997 zu beobachtende steigende Tendenz der Zahl der Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden und der Verletzten an. Gegenüber dem Vorjahr gab es mit 6.935 Unfällen einen Zuwachs um 3,8 Prozent, die Zahl der Verletzten stieg um 3,4 Prozent auf 9.412. Mit 139 Verkehrstoten wurde dagegen die mit Abstand geringste Zahl der vergangenen 25 Jahre erreicht.
Der positive Trend bei den Todesopfern ist vor allem auf die hohen Rückgänge in den drei Bundesländern Burgenland (sieben Tote weniger, minus 70 Prozent), Tirol (acht Tote weniger, minus 53 Prozent) und Steiermark (13 Opfer weniger, minus 38 Prozent) zurückzuführen. Weniger Unfälle als im Vorjahr gab es nach diesen vorläufigen Ergebnissen im Burgenland (minus sieben Prozent), in Vorarlberg (Reduktion um drei Prozent) und Wien (minus ein Prozent). In diesen Bundesländern liegt auch die Zahl der Verletzten unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. In Niederösterreich ( plus 13 Prozent), Kärnten (plus zehn Prozent) und Salzburg (plus sechs Prozent) wurden hingegen die höchsten prozentuellen Zunahmen verzeichnet.
Insgesamt 139 Verkehrstote auf Österreichs Straßen bedeuten elf Todesopfer weniger als im Zeitraum Jänner bis März 2003. Bei 480 Unfällen mit Personenschaden war im ersten Quartal 2004 Alkohol im Spiel (jeder 14. Unfall), das sind um zwei Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. 690 Verkehrsteilnehmer wurden dabei verletzt und weitere zwölf (erstes Quartal 2003: zehn) getötet.
Die Zahl jener Unfälle, an denen Kinder bis zum 14. Lebensjahr beteiligt waren, erhöhte sich mit 552 um drei Prozent. 613 Kinder wurden dabei verletzt (plus ein Prozent), weitere sechs (im Vorjahreszeitraum sieben) getötet.
Gliedert man die Zahl der Verletzten und Getöteten nach der Art der Beteiligung am Verkehr zum Zeitpunkt des Unfalles, zeigt sich, dass weniger Mopedfahrer verletzt (301 Verletzte, minus 14 Prozent) und getötet wurden (zwei Opfer im Vergleich zu fünf im Vorjahr). Es gab auch weniger verletzte Motorradfahrer (81, minus 34 Prozent), allerdings verunglückten sechs Motorradfahrer tödlich, im Vorjahreszeitraum einer. 326 Radfahrer (minus acht Prozent) erlitten im Straßenverkehr Verletzungen, weitere drei, ebenso viele wie im Vorjahr, wurden getötet. 926 verletzte Fußgänger bedeuten ein Plus von vier Prozent. 28 (gegenüber 26 im Vorjahr) kamen durch den Straßenverkehr ums Leben. (apa)
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