Donnerstag, 20. Mai 2004

Neues Werk in Shenyan eröffnet: BMW will China-Geschäft ausbauen

  • Zunächst Produktion von 30.000 Limousinen geplant

Der Münchner Autobauer BMW will sein China-Geschäft in den kommenden Jahren deutlich ausbauen und die eigene Produktion vor Ort schrittweise auf bis zu 100.000 Fahrzeuge im Jahr steigern.

"Wenn der chinesische Markt weiter so wächst wie in der Vergangenheit, ist ein Ausbau unseres Werkes Schritt für Schritt in diese Größenordnung nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll", sagte BMW-Chef Helmut Panke am Donnerstag am Rande der Eröffnung der neuen BMW-Fabrik in Shenyang in Nordost-China.

BMW und der chinesische Partner Brilliance China Automotive, die in das Werk Shenyang umgerechnet rund 450 Mio. Euro investiert haben, planen mittelfristig zunächst die Produktion von 30.000 Limousinen der 3er und 5er-Baureihe. Insgesamt rechnet der bayerische Autokonzern in Asien in den kommenden vier Jahren mit einem Absatzplus von derzeit 93.000 auf 150.000 Fahrzeuge. Der rasant wachsende chinesische Automarkt ist für BMW schon heute der weltweit achtgrößte Absatzmarkt. (apa)

20.5.2004 10:32