Erfolgslauf bei Handys und Digi-Cams ver-ursacht bei Nintendo tiefe Sorgenfalten
- Nintendo-Chef Satoru Iwata: "Das war nicht geplant"
- Im Vorjahr 140 Mio. Handys mit Farb-LCDs ausgeliefert
Der anhaltende Erfolgslauf bei Handys und Digital-Kameras bereit den Herstellern von Spielkonsolen Sorgen: LCDs werden knapp, berichtet das Branchenportal Cnet. "Als wir unseren Nintedo DS (Double Screen) mit zwei Bildschirmen geplant haben, haben wir nicht erwartet, dass das Angebot bei LC-Displays so knapp wird. Das war nicht im Plan", sagte Nintendo-Präsident Satoru Iwata.
Die neuen Spielkonsolen von Nintendo und Sony kommen mit allem, was gut und teuer ist. Das, was für die Konsumenten verheißungsvoll klingt, kann sich für die Produzenten als Schuss nach hinten erweisen, schreibt Cnet. Denn die für die DS und Sonys PSP benötigten LC-Displays werden Mangelware, seit immer mehr Handyhersteller auf hochwertige Farb-Displays umsteigen.
Nach Erhebungen von Sharp, des Haupt-LCD-Lieferanten für Nintendos Game Boy Advance, sind die weltweiten Auslieferungen von Mobiltelefonen mit Farbdisplays im per 31. März abgelaufenen Geschäftsjahr auf 140 Mio. Stück angestiegen. Farbdisplays sind aber etwas, das auch die Konsolenhersteller benötigen. Nintendos DS ist etwa mit zwei 3-Zoll-Farbbildschirmen ausgestattet und die PSP von Sony verspricht einen 4.3-Zoll-Monitor.
(pte/red)
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