Dienstag, 18. Mai 2004

Preisexplosion bei Treibstoff, Wohnen, Essen: Inflationsrate stieg im April auf 1,6%!

  • Jüngste Sprit-Teuerungen noch nicht berücksichtigt
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Kein billiges Leben in Österreich: Verteuerungen bei Treibstoffen, Nahrungsmitteln und Wohnen haben die Inflation in Österreich im April abermals beschleunigt. Die Teuerungsrate erhöhte sich im Jahresabstand auf 1,6 Prozent, nach 1,5 Prozent im März und 1,4 Prozent im Februar, wie die Statistik Austria am Dienstag bekannt gab.

Der für die Währungsunion berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag dagegen im April - wie auch schon im März und Februar - um 1,5 Prozent höher. Im Monatsabstand stieg das nach dem nationalen Warenkorb ermittelte allgemeine Preisniveau im April nicht an, und nach den HVPI-Kriterien ging der Preisindex gegenüber dem Vormonat März sogar um 0,1 Prozent zurück.

Als Preistreiber gegenüber dem Vorjahr erwiesen sich im April die Bereiche Verkehr, Wohnen, Nahrungsmittel und Alkoholfreie Getränke sowie Verschiedene Waren und Dienstleistungen, die zusammen drei Viertel der Inflationsrate (von in Summe 1,6 Prozent) erklären.

Im Jahresabstand inflationsdämpfend wirkten erneut die Bereiche Nachrichtenübermittlung. So waren Mobiltelefongeräte um 21 Prozent billiger als im April 2003, Festnetz-Gesprächsgebühren um drei Prozent.

Im Monatsabstand verteuerten sich die Ausgabengruppen Bekleidung und Schuhe um 0,8 Prozent sowie Wohnen um 0,2 Prozent. Die Preise für Kraftstoffe und Schmiermittel stiegen im Schnitt um ein Prozent an. Hier sind die jüngsten Preisanstiege noch nicht enthalten. Gegenüber März billiger waren im April Freizeit und Kultur sowie Ernährung und Getränke. (apa)

18.5.2004 10:22