23.5.2004 17:41

Stefan Koubek in dritter Runde der French Open: Viersatz-Sieg gegen Ljubicic!

  • Melzer out: Hewitt war wieder eine Nummer zu groß
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Stefan Koubek steht bei den French Open in der dritten Runde! Der Kärntner schlug am Donnerstag den Kroaten Ivan Ljubicic mit 6:0,1:6,6:4,6:2 . Zuvor zog Jürgen Melzer gegen Lleyton Hewitt den Kürzeren. Der Niederösterreicher verlor gegen den an Nummer 12 gesetzten Australier mit 4:6,4:6,6:4,2:6 und verlor damit auch das dritte Duell mit dem früheren Weltranglistenersten. Auf Stefan Koubek wartet nun der als Nummer acht gesetzte Argentinier David Nalbandian.

Koubek zeigte sich nach seinem Sieg über Ljubicic zufrieden. "Ich habe sehr gut gespielt und gleich im ersten Satz alles umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe." Im zweiten Satz folgte dann ein kleiner Einbruch. "Da habe ich die ersten zwei Games verschlafen, und damit war der Satz weg", meinte der 27-Jährige, der danach mit der Aufschlagstärke des Kroaten zu kämpfen hatte. "Im dritten Satz hat er unglaublich serviert, aber bei 4:4 geschwächelt. Und ich habe meine erste Chance auf das Break genützt."

Für den ÖTV-Daviscupper war dies die Schlüsselszene des Spiels, "weil er bis dahin beim Aufschlag souverän war, und wenn ich serviert habe immer etwas probieren konnte." Mit der 2:1-Satzführung war der Widerstand von Ljubicic jedoch gebrochen und Koubek zog souverän in die dritte Runde ein.

Seine ansteigende Form hat sich nach Angaben des Kärntners schon in St. Pölten abgezeichnet. "Der Sieg dort gegen Söderling war der erste Schritt zur Besserung, der Darm-Virus danach einfach Pech." Nun hat Koubek Lust auf mehr. "Schon der Erfolg in Paris gegen Sanchez hat mir Selbstvertrauen gegeben, und jetzt gehe ich mit noch mehr Zuversicht ins Drittrunden-Match." Dort wartet nun der an acht gesetzte Argentinier David Nalbandian.

Melzer: Keine Revanche an Hewitt
Der 23-jährige Niederösterreicher, der mit einer Revanche für die vor zwei Wochen in Hamburg erlittene Zwei-Satz-Niederlage spekuliert hatte, wartete zwar spielerisch mit einer guten Leistung auf, doch am Ende reichte es gegen den Favoriten aus "Down Under" wieder nicht. Vor allem deshalb, weil der clevere Australier die meisten big points machte und bei Melzer der Aufschlag nicht wie erwartet funktionierte.

Hewitt spielte Routine aus
"Natürlich bin ich enttäuscht, denn die Chance war da. Ich habe nicht schlecht gespielt, aber gegen einen solchen Gegner darf man sich einfach keine Schwächen erlauben. Bei mir hat aber leider der Aufschlag und die Chancenverwertung nicht nach Wunsch geklappt", resümierte der Deutsch-Wagramer, der seinem Bezwinger eine "starke Leistung" bescheinigte. Letztlich war es auch die größere Routine und Cleverness, die zu Gunsten von Hewitt den Ausschlag gab.

Melzer führte im ersten Set bereits 4:2, verlor dann aber vier Games in Folge. Im zweiten Satz vergab Melzer gleich zu Beginn einige Breakbälle zum 2:0 und kassierte dann selbst ein Break zum 3:4 und verlor erneut 4:6. Im dritten Satz schien das Match gelaufen, als Hewitt mit einem Break 4:3 in Führung ging, doch der Niederösterreicher kämpfte beherzt weiter und erzwang mit zwei Re-Breaks noch einen vierten Set. In diesem verlor aber Melzer seine Aufschlagspiele zum 1:2 und 2:5 ab, womit die Partie gelaufen war.

(apa/red)

23.5.2004 17:41
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