Auslosung der French Open: Schlechte Aussichten für Österreichs Tennis-Asse
- Koubek trifft auf Sanchez, Schwartz auf Scharapowa
- Auf Melzer würde in Runde zwei wohl Hewitt warten
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Klarer Sieg gegen Melzer- Bezwinger Malisse
Kein Glück hatten Österreichs Tennis-Asse bei der Auslosung der am Montag beginnenden French Open: Stefan Koubek trifft zum Auftakt auf den starken Spanier David Sanchez, Barbara Schwartz bekommt es mit der an Nummer 18 gesetzten Russin Maria Scharapowa zu tun. Auf Jürgen Melzer wartet der Südafrikaner Wayne Ferreira, in Runde zwei würde ihm wohl ein Duell mit Lleyton Hewitt (AUS-12) blühen. Barbara Schett wurde für den Auftakt eine Qualifikantin zugelost, danach dürfte die starke Russin Swetlana Kusnezowa (an Nummer 11 gesetzt) warten.
Schett, die zuletzt in Straßburg mit einer Erstrunden-Niederlage kein Erfolgserlebnis hatte, hat sich mit Coach Gerald Mandl in Salzburg vorbereitet. "Sie hat sechs Wochen durchgespielt und war im Kopf müde und leer", meinte ihr Manager Marc Habermann. Schett zur Auslosung: "Es klingt toll, man muss mal abwarten, wer die Qualifikantin ist. Die zweite Runde ist aber sehr schwer, Kusnezowa hat heuer schon sehr gepflegtes Sandplatztennis gezeigt und gute Resultate gehabt. Aber besser in der zweiten Runde als in der ersten."
Auf Koubek wartet ein "Lauf-Match"
"Die Revanche vom Match in St. Pölten, das es nie gegeben hat", meinte Koubek lächelnd zum Duell mit Sanchez. Der Kärntner wäre beim Raiffeisen-Grand-Prix im Achtelfinale auf den Spanier getroffen, musste aber wegen einer Magenverstimmung passen. "Bei dem muss man doppelt so viel laufen", sagte der Daviscupper, der sich schon wieder etwas erholt und am Donnerstag erstmals wieder trainiert hat.
Für Melzer wird es bei einem Sieg über Ferreira gegen Hewitt sehr schwer. Gegen den als Nummer 12 gesetzten Australier hat er vor Kurzem im Hamburg-Viertelfinale in zwei Sätzen verloren.
Schwere Aufgabe für Schwartz
Barbara Schwartz, die in Paris dank ihres protected ranking antreten darf, hat mit Scharapowa das schwerste Erstrundenlos. Fünf Jahre nach ihrem Sensations-Run bis ins Viertelfinale, als sie im Achtelfinale Venus Williams nieder gerungen hatte, muss sie quasi wieder von vorne beginnen. "Damals hatte ich ein paar Verletzungen weniger. Es war mein Einstieg ins Profi-Tennis und ich hatte nichts zu verlieren", meinte die heute 25-Jährige. Von der Fitness her fühlt sie sich jetzt besser als damals. "Ich mache derzeit von der Grundlinie mehr Fehler. Aber das kommt mit der Matchpraxis, ich habe ja erst wieder im Februar angefangen, Tennis zu spielen."
Mit Alexander Peya hat sich ein fünfter Österreicher für den Hauptbewerb qualifiziert, der Wiener schlug den Deutschen Björn Phau in der dritten Qualifikationsrunde erstaunlich glatt mit 6:3,6:0.
(apa/red)










