Samstag, 22. Mai 2004

GP in Monaco: Formel-1-Zirkus zittert vor nächster Schumacher-Machtdemonstration

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Offenbar ist die Beziehung zwischen Ralf Schumacher und seinem Team Williams-BMW doch noch nicht völlig zerüttet. Der Deutsche blickt nach einer Aussprache mit seinem Technischen Direktor Patrick Head wieder optimistisch in die Zukunft. "Die Situation ist schwierig, aber nicht aussichtslos - und nur gemeinsam kommen wir aus dem Wellental wieder 'raus", erklärte der Williams-BMW-Pilot auf seiner Homepage (www.Ralf-Schumacher.de).

Ralf Schumacher bezeichnete die vor dem Grand Prix in Monaco getätigte Aussprache mit Head über die "unberechtigten Vorwürfe der letzten Tage" als freundschaftlich, aber auch ernst und klärend. "Damit ist die Sache auch wieder gut", meinte "Schumi II".

Zuletzt hatte sich der Wahl-Salzburger verstimmt darüber gezeigt, dass sein Technischer Direktor ihm vorgeworfen hatte, nach seinem schweren Test-Unfall im vergangenen September in Monza nicht mehr richtig in Form zu sein. "Es wäre echt hilfreich, wenn die Sticheleien von Williams-Seite ein Ende nehmen würden, denn wenn ich auf den WM-Stand schaue, dann glaub' ich, dass wir andere Sorgen haben, als uns gegenseitig zu piesacken", lautete der Kommentar von Ralf Schumacher zu dieser Aussage von Head.

(apa/red)

22.5.2004 13:07
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