Top-motiviert wie immer: Hermann Maier steht schon wieder im Training!
- Jetzt wird die Grund-Ausdauer aufgebaut
- Großes Ziel für kommende Saison ist die WM in Bormio
·Comeback-Laureus für Hermann Maier!
Im 2. Anlauf wurde der
Herminator ausgezeichnet
·Hermann Maier weiter auf Atomic
Hans Knauß künftig auf Fischer-Ski unterwegs
Beim ATP-Turnier in St. Pölten hat Hermann Maier Auskunft über den neuesten Stand seiner Saisonvorbereitungen gegeben. Der mit dem Hubschrauber eingeflogene, mit dem "Laureus-Award" als bester Comeback-Sportler der Welt ausgezeichnete Salzburger hat bereits in dieser Woche mit dem Training für die WM-Saison begonnen.
Maier, der am Freitag ausgerechnet dann auf dem Center Court Platz nahm, als es mit Melzer bergab ging ("Ich bin dann eh kurz weg gegangen, aber das hat nichts mehr genützt"), arbeitet derzeit an seiner Grundlagen-Ausdauer. "Was bei den vielen Terminen, die ich habe, gar nicht so einfach ist." Doch er versteht es auch, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Nach der Preisverleihung in Estoril hat er noch einige Tage in Portugal angehängt, weil es ihm dort so gefallen hat.
Kein Problem mit Bode Miller
Die Tatsache, dass er mit Bode Miller einen seiner größten Konkurrenten nun im eigenen "Stall" bei Atomic hat, berührt den "Herminator" nur wenig. "Ich habe schon so viele Stallkollegen gehabt, das ist vollkommen egal. Jeder hat eine eigene Taillierung, jeder fährt anders. Aber er hat mir a bissl Geld weg genommen", scherzte Maier.
Befragt über die Zukunft des Stephan Eberharter sagte Maier: "Da müsst ihr ihn schon selbst befragen. Ich weiß schon ziemlich lang, was er machen wird."
Großes Ziel ist die WM in Bormio
Ziel für die WM-Saison 2004/05 ist freilich Bormio. "Mit dem Gesamt-Weltcupsieg ist etwas Großes weg, aber der Weltcup wird trotzdem wieder wichtig, damit ich bis zur WM richtig in Schwung komme. Bormio ist neben Beaver Creek meine Lieblingsstrecke, da bin ich meine besten Rennen gefahren. Es macht schon großen Spaß, wenn man weiß, dass man auf einer kommenden WM-Strecke immer schon gut gefahren ist."
Im Trainingsaufbau freut sich Maier schon auf Übungen für die Schnellkraft und auf Sprints. "Nach dem Unfall ist da viel verloren gegangen. Heuer kann ich das wieder intensivieren und dann müsste mit dem Skifahren auch ein Schritt weiter gehen." Die Trainer erwarten sich zwar viel von ihm, aber Maier schränkt ein. "Man lebt auch noch ein bisserl, alles ordnet man nicht dem Sport unter."
(apa/red)
