Hypo NÖ im EC-Rückspiel ohne Chance: Ikast-Handballerinnen siegen 36:22
- Starke zweite Hälfte führt Däninnen zum EC-Triumph
Der Handball-Europacupsieger im Cupsiegerbewerb 2004 der Frauen heißt Ikast Bording. Die Däninnen machten am Freitagabend in der Messehalle von Herning die 30:35- Niederlage vom Final-Hinspiel mit dem Kantersieg von 36:22 (18:11) mehr als wett und holten sich mit plus neun Toren zum dritten Mal eine Europacup-Trophäe.
Durften Optimisten im Hypo-Lager trotz des Siebentore-Rückstandes zur Pause eventuell noch auf eine Wende hoffen, so wurden diese nach Seitenwechsel eines Besseren belehrt. Österreichs Abonnementmeister war den Däninnen in allen Belangen klar unterlegen, die Wurfausbeute schwach (Ikast-Torfrau Mortensen allerdings auch sehr stark), dafür die Fehler reichlich, die von den Skandinavierinnen meist auch genützt wurden.
An Hypo-Torfrau Sanko (auch Kriworutschko kam zum Einsatz) lag es übrigens am wenigsten, dass das Match so hoch verloren ging. Bezeichnend auch, dass nur zwei Siebener von insgesamt sieben von den Hypo-Damen, die neun Zweiminuten-Strafen ausfassten, verwandelt wurden.
Die Rumänin Rotis, im ersten Match mit 13 Toren überragend, schaffte diesmal nur drei. Erfolgreichste Werferin war diesmal die Kroatin Bilobrk mit acht Toren, obwohl sie gar nicht voll fit antrat. Spiridon kam auf sechs Treffer. Für den Russen Juri Klimow war es nach 20 Siegen die erste Niederlage als Hypo-Trainer. Für den Klub auch eine negative Premiere, hatte er doch vorher in einem Finale noch nie einen Fünf-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben. Die höchste Europacup-Niederlage war es allerdings nicht, die steht bei minus 16 Toren, erlitten bei Larvik.
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