Stefan Koubek in St. Pölen mit Mühe weiter: 7:5, 7:6 über Qualifikant Söderling
- Erster Sandplatz-Sieg 2004 des Österreichers
Stefan Koubek hat am Montag als zweiter Österreicher nach Daniel Köllerer das Achtelfinale des mit 375.000 Dollar dotierten Raiffeisen-Grand-Prix in St. Pölten erreicht. Der 27-jährige Kärntner, der im Ranking auf Platz 100 zurück gefallen ist, rang den starken schwedischen Qualifikanten Robin Söderling nach 1:40 Stunden mit 7:5,7:6(3) nieder. Koubek, der im ersten Satz schon mit 0:4 hinten gelegen war, trifft in der zweiten Runde auf den als Nummer sechs gesetzten, spanischen Sandplatz-Spezialisten David Sanchez. Jürgen Melzer und Irakli Labadse (GEO) verloren am Montag im Doppel gegen das tschechische Duo Jaroslav Levinsky/David Skoch mit 3:6,6:1,0:6.
Koubek, der im Ranking auf Platz 100 zurück gefallen ist, rang den starken schwedischen Qualifikanten Robin Söderling nach 1:40 Stunden mit 7:5,7:6(3) nieder. Der 27-jährige Kärntner, der im ersten Satz schon mit 0:4 hinten gelegen war, trifft in der zweiten Runde auf den als Nummer sechs gesetzten, spanischen Sandplatz-Spezialisten David Sanchez.
"Ich bin sehr erleichtert. Söderling ist ein sehr starker Spieler und ich hatte mir hier ein leichteres Erstrundenlos erhofft", meinte Koubek nach seinem ersten Sieg auf Sand in diesem Jahr. Der Kärntner steckt ja seit Monaten in einer Formkrise und hat u.a. zuletzt drei Erstrunden-Niederlagen in Valencia, Barcelona und Rom erlitten und war in Hamburg in der Qualifikation an seinem Landsmann Julian Knowle gescheitert.
"Vielleicht ist mir jetzt ein Knopf aufgegangen. Ich bin stolz auf mich, dass ich so gekämpft habe. Ich habe mich hier in Österreich jetzt nicht so hängen lassen wie zuletzt", sagte Koubek. Bei 0:4 im ersten Satz hatte er schon gedacht, dass es genauso anfange wie in den vergangenen Wochen. "Günter hat mir aber vorher gesagt, ich muss dranbleiben, denn das mag Söderling nicht", erzählte Koubek, dessen Coach Bresnik ebenfalls zufrieden war. "In Anbetracht dessen, was er in letzter Zeit gezeigt hat, war das eine Riesenleistung. Jeder Sieg zählt für ihn derzeit mehr als alles andere. Er befindet sich in einer Krise, ich hoffe, dass er da jetzt rauskommt."
Nach dem gewonnenen ersten Satz geriet Koubeks Spiel gegen die Nummer 48 der Welt bei 5:3 und eigenem Aufschlag noch einmal ins Wanken. Anstatt die Partie auszuservieren, musste er ins Tiebreak. "Das war die Angst vor dem Gewinnen. Wenn man nach so vielen Niederlagen endlich kurz davor ist, dann spielen die Nerven mit", erklärte der Kärntner.
(apa/red)
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