Arnie bald auch US-Präsident? Seine Frau macht sich für Verfassungs-Änderung stark
- Shriver: Auch Nicht-Amerikaner sollen Präsident werden
- "Wir sind ja ein Land von Einwanderern"
Als "Governator" hat Arnold Schwarzenegger letztes Jahr schon für weltweite Schlagzeilen gesorgt. Seine Frau Maria Shriver hat jetzt offenbar Gefallen an der neuen Karriere der "steirischen Eiche" gefunden. Sie macht sich für eine Verfassungs-Änderung stark, die auch Nicht-Amerikanern ermöglichen soll, zum Präsidenten gewählt zu werden. "Wir sind ein Land von Einwanderern" sagte Shriver in Jay Leno's Tonight Show, in der ihr Gatte ja auch seine Kandidatur in Kalifornien bekannt gab.
Wer 20 Jahre in den USA gelebt und gearbeitet habe - so Shriver - dem dürfe das Recht auf eine Bewerbung nicht abgesprochen werden.
Arnie: "Klingt gut"
Ob sie ihren Mann tatsächlich als Kandidaten sehen wolle, sei jedoch eine andere Frage, betonte die ehemalige Journalistin. Bereits im März hatte Shrivers Onkel, US-Senator Edward Kennedy, gefordert, den gebürtigen Österreicher Schwarzenegger für die Präsidentenwahl zuzulassen.
Der Gouverneur findet die Idee selbst auch nicht schlecht: Eine Verfassungsänderung "klingt wirklich gut", erklärte Schwarzenegger kürzlich. Der frühere Hollywood-Schauspieler erhielt 1983 die amerikanische Staatsbürgerschaft.
(apa/red)
