Taifun "Nida" wütet auf den Philippinen: 13 Menschen sterben, ganze Dörfer zerstört
- Fähre mit 170 Passagieren an Bord gekentert
- 10.000 Menschen sind ohne Dach über dem Kopf
Mindestens 13 Menschleben forderte der Taifun "Nida" auf den philippinischen Inseln: Eine Frau wurde von einem Baum erschlagen, ein Mann vom Blitz getroffen und 8 Personen ertranken, als eine Fähre in der aufgepeitschten See kenterte. Am Mittwoch zog der Taifun weiter Richtung Japan.
Der Taifun "Nida" ist über die Philippinen hinweggefegt und hat dabei schwere Schäden angerichtet. Böen mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 185 Stundenkilometern knickten Bäume um, verursachten Erdrutsche und Überschwemmungen und zerstörten Häuser.
Fähre gekentert
Der Tropensturm fegte eine Passagier-Fähre regelrecht um. Mindestens acht der rund 170 Passagiere an Bord ertranken bei dem Unglück vor der Küste der Camotes-Inseln, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Die Suche nach Überlebenden in der peitschenden See dauerte an.
In anderen Landesteilen starben mindestens fünf Menschen, darunter ein Mann, der von einem Blitz getroffen und eine Frau, die von einem umstürzenden Baum erschlagen wurde. Der Taifun "Nida" zog am Mittwoch weiter Richtung Japan. (apa/red)
