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Nach der US-Regierung hat auch der US-Geheimdienst CIA den Artikel des Magazins "The New Yorker" über die Wurzeln des Missbrauchs irakischer Gefangener durch US-Soldaten zurückgewiesen. "Die Geschichte des New Yorker ist grundlegend falsch, es gab kein DOD (Verteidigungsministerium)/CIA-Programm zum Missbrauch und zur Demütigung von irakischen Gefangenen", sagte CIA-Sprecher Bill Harlow am Montag.
Das Magazin hatte berichtet, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe ungewöhnliche Verhörmethoden im Irak genehmigt, die letztlich zu Misshandlungen von Gefangenen führten. Das Magazin hatte sich dabei auf einen früheren Geheimdienstmitarbeiter berufen.
Die Misshandlungen irakischer Gefangener im Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad hatten weltweit Empörung ausgelöst und in den USA zu Forderungen nach einem Rücktritt Rumsfelds geführt. Das Magazin berichtete zudem, ein hochrangiger CIA-Mitarbeiter habe die Details des Berichts bestätigt. (apa/red)
