Rot Kreuz-Fest in Hainburg: Kampfhund gegen Festgäste und Gendarmen gehetzt!
- Brüderpaar randalierte in Hainburg - 20-Jähriger in Haft
Mit einer Festnahme endeten in der Nacht auf Donnerstag mehrere Auseinandersetzungen beim Rot Kreuz-Fest in Hainburg a.d. Donau (Bezirk Bruck a.d. Leitha), in die ein Brüderpaar (20 und 22 Jahre alt) samt Kampfhund involviert war. Der 20-Jährige, der auch einen Gendarmeriebeamten attackiert hatte, wurde der Justizanstalt beim Landesgericht Korneuburg eingeliefert, berichtete die Sicherheitsdirektion.
Die Brüder hatten im Zuge der Auseinandersetzungen u.a. auf einen Festgast eingeschlagen und ihm einen Schneidezahn gebrochen. Als der Mann samt Familie flüchten wollte, nahm der jüngere der Brüder mit seinem Kampfhund, laut Sicherheitsdirektion ein American Staffordterrier-Mischling, die Verfolgung auf und hetzte das Tier auf sein Opfer. Der 22-Jährige schlug neuerlich auf den Gast ein und ließ erst ab, als er von anderen Besuchern festgehalten wurde.
Beim Eintreffen der Gendarmerie hetzte der 20-jährige seinen Hund auch gegen die Beamten. Die Aufforderung, dem Tier einen Beißkorb anzulegen, ignorierte er. Als er einem Uniformierten gegen die Brust schlug und mit dem Erschießen drohte, wurde er überwältigt und in Haft genommen. (apa)
