Probleme bei den Bremsanlagen: Mercedes ruft 680.000 Fahrzeuge zurück!
- In Österreich sind rund 10.000 Fahrzeuge betroffen
- Auch bei amerikanischer Konzern-Tochter Pannen
Peinliche, peinlich: Nachdem sich Beanstandungen bei den Bremsanlagen der Mercedes E- und SL-KLasse gehäuft hatten, startete der DaimlerChrysler-Konzern am 11.Mai eine Rückruf-Aktion der Modelle. Am selben Tag hat der amerikanische Chrysler-Konzern 326.000 Pickups und Geländewagen aufgrund von Problemen der Scheibwischanlagen zurückgerufen.
Wegen möglicher Probleme mit den Bremsen ruft DaimlerChrysler weltweit rund 680.000 Fahrzeuge der Mercedes-Benz-Klassen E- und SL in die Werkstätten. In Österreich sind rund 10.000 Fahrzeuge betroffen, davon 9.100 Modelle der neuen E-Klasse, hieß es aus der österreichischen Mercedes-Benz Vertriebsgesellschaft in Salzburg. Betroffen sind E-Klasse-Limousinen ab dem Baujahr 3/2002, T-Modelle ab dem Baujahr 3/2003 sowie die SL-Klasse ab dem Baujahr 10/2001.
Weltweit seien fünf Fälle aufgetaucht, in denen Probleme mit dem doppelten Bremssystem der Autos (elektrisch und hydraulisch) aufgetreten sei, hieß es. Auch in den Problemfällen sei über den zusätzlichen hydraulischen Funktionsmodus des SBC-Systems immer noch die nötige Bremswirkung sicher gestellt. Betroffen seien hauptsächlich Fahrzeuge mit hoher Laufleistung in Verbindung mit sehr häufiger Bremsbetätigung wie beispielsweise Taxis. Die Überprüfung erfolgt kostenlos.
In den USA rief DaimlerChrysler zudem mehr als 320.000 Fahrzeuge des Typs Dodge Durango und Dakota pickups wegen Problemen mit den Scheibenwischern zurück. (APA/Red.)
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