Freitag, 14. Mai 2004

BIP der Eurozone um 0,6 Prozent gewachsen: Leichter Anstieg im 1. Quartal

  • Im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent mehr
  • BIP der USA wuchs im ersten Quartal um ein Prozent

Die Wirtschaftsleistung der Eurozone ist im ersten Quartal 2004 im Vergleich zum vierten Quartal 2003 um 0,6 Prozent gewachsen. Diese Zahlen legte das EU-Amtes für Statistik am Freitag vor. Im Jahresabstand gab es demnach einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,3 Prozent. Das Wachstum hat sich damit gegenüber dem Vorquartal beschleunigt.

Damals hatte das BIP der Eurozone im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,6 Prozent zugelegt. Auch in der EU-25 verzeichnen die Statistiker einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 0,6 Prozent im ersten Quartal 2004 im Vergleich zum vierten Quartal 2003. Im Vergleich zum ersten Quartal 2003 bedeutet das einen Anstieg des BIP um 1,6 Prozent.

Europa kann aber noch nicht mit dem Wachstum in den USA mithalten. Das BIP der Vereinigten Staaten legte im ersten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal um 1,0 Prozent zu, nach ebenfalls Plus 1,0 Prozent im vierten Quartal 2003. Verglichen mit dem ersten Quartal 2003 betrug der Zuwachs des BIP in den Vereinigten Staaten 4,9 Prozent, nach 4,3 Prozent im vierten Quartal 2003.

Die Berechnungen für das BIP-Wachstum in Europa im ersten Quartal stützen sich vorerst auf die Ergebnisse von nur sechs - ohne Österreich - Staaten. Dennoch habe man das Wachstum zum Vorquartal zuletzt neunmal korrekt vorausgeschätzt, vier mal habe es eine Abweichung um 0,1 Prozentpunkte gegeben, so Eurostat.(APA/red)

14.5.2004 11:37