Neue Lenker-Studie: 68 Prozent der Autofahrer tanken schon preisbewusst
- Ausmaß der Einsparmöglichkeit wird unterschätzt
- PLUS SUCH-Service: Billigste Tankstelle finden!
·Benzinpreis teurer als im EU-Mittel
"Das Fass ist voll!" PLUS SUCHEN: billigster Sprit!
·Schock: Sprit so teuer wie noch nie!
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·Ölpreis: Einbruch nach Rekordhoch
Ein Barrel kostet 70 Cent weniger als am Vortag
·68 % der Lenker tanken preisbewusst
Ausmaß der Einspar- möglichkeit unterschätzt
·Ihre Meinung: Ganz Österreich diskutiert
Spritpreise gerechtfertigt oder zu teuer?
"Dort tanken, wo es am günstigsten ist, ist das Gebot der Stunde", bekräftigt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar angesichts der neuerlich gestiegenen Treibstoffpreise. Vor kurzem sind Benzin und Diesel bis zu zwei Cent pro Liter auf ein Rekordniveau gestiegen. 68 Prozent der Autofahrer schauen sich die Treibstoffpreise ganz bewusst an, bevor sie tanken, während 32 Prozent der Autofahrer nicht auf die Preise achten. Dies geht aus der im Auftrag des ARBÖ aktuell durchgeführten repräsentative Umfrage der OEKONSULT bei Autofahrern in Wien hervor.
Günstig tanken schont nicht nur die eigene Brieftasche, sondern kurbelt den Wettbewerb unter den Tankstellen kräftig an. Die Mineralölfirmen beobachten einander sehr genau, was in Zeiten des Internet sehr leicht gemacht wird. Dr. Hellar: "Wenn die Kunden ausbleiben, reagieren die Tankstellen auch rasch mit Preissenkungen. Das wissen unsere ARBÖ-Spritpreisbörse-Spezialisten aus der täglichen Praxis."
Ein interessanter Aspekt der OEKONSULT-Umfrage: "Selbst die preisbewussten Autofahrer unterschätzen völlig, wie viel Geld man sich bei preisgünstigem Tanken ersparen kann", wundert sich Kristin Allwinger von OEKONSULT. Die meisten tippen auf eine Einsparung von lediglich fünf Cent pro Liter, während in Wirklichkeit bis zu 20 Cent pro Liter zu holen wären.
Freilich gibt es nicht in allen Bundesländern zwischen den Tankstellen einen gleich starken Wettbewerb wie etwa in Wien. Vor allem in den westlichen und südlichen Bundesländern mit wenig Diskontern und ausländischen Nachbarländern mit noch höheren Spritpreisen ist der Wettbewerb ebenso eingeschränkt wie in ländlichen Gebieten. Die Konkurrenz zwischen den Zapfsäulen hält sich auch deshalb in Grenzen, weil 60 Prozent des österreichischen Marktes von einem einzigen Anbieter beliefert wird. (apa/red)

